RE: @ B.
RE: @ B.
Halo Andras,
ich ärgere mich auf keinen Fall, sondern lerne daraus. Es ist etwas anderes so etwas vom Eigenen, und etwas anderes von einem fremden , unbeteiligten Mann zu erfahren

Aber es wäre doch schön, wenn Träume in Erfüllung gehen könnten - dass Er mich geheiratet hat, war auch mein Traum, seit der Kindheit - ja, ich war schon immer in ihn verliebt.
Er hat auch immer versucht mein Märchenprinz zu sein und meine Wünsche zu erfüllen.
Was kaputt gegangen ist, war meine Schuld, weil ich eben zu viel erwartet habe.
Ich suchte aber eine Erklärung dafür - dass ist vielleicht von mir eine Art Selbstschutzmechanismus : die Verantwortung auf den anderen zu schieben. Irgend jemand muss schuld sein, dass ich so bin, wie ich bin .
Ich komme aus einer kaputten Familie - die Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 4 war. Ich bin von einer despotischen Mutter großgezogen und oft geschlagen worden. Alles musste perfekt sein: Haushalt, denn ich schon als Kind mitmachen musste, weil Mama berufstätig war, meine Noten in der Schule ( für eine "Gut minus" gabs mächtig Ärger), mein Benehmen: kühl und zurückhaltend usw. Man sollte stark sein, alles bewältigen. Ich sollte eine Doktor oder so heiraten, alle Jungs , die sich an mich interessierten hat sie immer vergrault. Thema Sexualität war Tabu.
Eine Partnerschaft, Beziehung zw. Mann und Frau habe ich also von Kind an nicht kennengelernt.
Meine erste "Peniserfahrung" habe ich mit 18 gemacht, als ich aus trotz abends nicht nach Hause kam ( Volljährigkeit war mein Arggument) und aus Neugier einem verheiratetem Mann ins Bett gestiegen bin. Nur konnte er mit meiner Jungfräulichkeit nicht umgehen . Also meine erste sexuelle Erfahrung war nichts wert. Vielleicht, wenn ich damals einen offenen und erfahrenen Liebhaber hätte, würde sich meine Sexualität anders entwickeln.
Vielleicht wenn die Familienverhältnisse anders wären, hätte sich mein Charakter anders entwickelt.
Aber ich war immer nicht gut genug, immer gab es etwas zu bemängeln und mehr und noch mehr verlangen. Ich habe mich immer schuldig gefühlt, dass ich vielleicht die erwartungen nicht erfülle.
Später , schon im Erwachsenen Leben kam es , dass ich bemerkte, was in unserer Ehe nicht funktioniert.
Ich habe mir schon gedacht, dass es an mir liegt. Und ich habe im Unterbewusstsein abgeblockt, weil ich nicht leben lang mit Schuldgefühlen leben will.
Das Thema wurde also als unbequem verdrängt.
Übrigens hat meine Mutter meinen Mann nie akzeptiert und hat immer etwas an ihm auszusetzen.
Deswegen leben wir 400km weit weg von ihr.
Was meine "Ratschläge" betrifft. Na ja... suche nach einem Traumprinzen - welche Frau hätte nicht gerne einen ? ;-)
Es wäre doch schön, wenn ein Mann es ausprobiert und eine Frau dadurch viel Freude hat und anfängt ihren Partner mit anderen Augen zu betrachten

Liebe Grüße
Isa