• Kognitive Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Psychopharmaka,... Die moderne Psychiatrie und Psychotherapie hat heute eine große Bandbreite an verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Aber welche ist für Sie die richtige? Wann sollte man in eine psychiatrische Klinik gehen, wann reicht eine ambulante Psychotherapie?

Diagnose Schizophrenie

TEST TEST TEST 123

Wie du dich fühlst und wie du dem entgegenwirken kannst, ob die Reha da gut wäre, eine Psychotherapie vielleicht zum Übergang in der Ambulanz dass extrem hoffnungslos bist.
Die können ja auch nur helfen wenn du offen mit denen sprichst, ansonsten gehen sie davon aus dass alles ok ist.
 
Ich möchte meinem Arzt schreiben, dass ich extrem depressiv bin. Dass ich die Neuroleptika mal kurz absetzen möchte, um zu gucken, ob es eine Nebenwirkung ist. Dass ich mir die Reha in dem Zustand gar nicht zutraue. Dass die Tabletten auch nicht helfen.

Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Ich rege mich sehr auf, weil ich so lange in der Psychiatrie war und es so aussieht als hätte es nichts gebracht. Dort hatte ich ja auch Gespräche und Therapien. Was soll ich denn noch alles machen?
 
Ich denke es geht eher so schlecht weil du wieder zuhause bist und verunsichert, kein medizinisches Personal das immer da ist aund aufpasst.

Ja, schreib das dem Arzt, der sollte das wissen.
 
Ich hatte halt Hoffnung, dass sie mir in der Psychiatrie helfen können. Die Hoffnung und meine Zimmernachbarin haben mir Kraft und Zuversicht gegeben. Jetzt bin ich wieder Zuhause und habe keinen Antrieb. Ich liege wieder nur rum und habe keine Interessen.
 
Versuche das zu durchbrechen, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde in die Natur gehen, stell dir einen Tagesplan auf, strukturiere den Tag.
Mach eine Psychotherapie zur Unterstützung.
 
Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Normalerweise wurde es nach einer Zeit immer wieder besser. Jetzt ist es schon lange schlecht. Ist ja schön die Idee einer Psychotherapie, aber das wird auch nicht helfen. Ich hatte ja in der Klinik auch Gespräche mehrmals die Woche. Ich sag ja mein Gehirn hat ein Problem. Das kann man so einfach nicht beheben.
 
Man muss halt an dem arbeiten was man in der Psychotherapie mitbekommt, nur Gespräche helfen natürlich nicht.
Es hat ja Gründe warum es jetzt schlechter ist, ich denke mal die Umstellung von Klinik auf zuhause, dass du lieber in der Klinik geblieben wärst und jetzt Angst hast.
Da hilft es auch nicht mit Medikamenten zu experimentieren, man muss das was dich runter zieht ausmachen und an einer Lösung arbeiten, ohne Anstrengung geht das leider nicht, auch Medikamente lösen dieses Problem nicht sie erleichtern den harten Weg, aber gehen musst du ihn trotzdem.
 
Ich weiß ja selbst was die mir bei der Psychotherapie erzählen. Ich soll raus gehen Blabla hab ich alles schon gehört. Ich hatte Jahre Therapie. Und ich bin es leid noch eine zu machen. Ich kann einfach im Moment nicht besser. Ich kämpfe schon jeden Tag. Mit diesen Ängsten kann ich nicht so gut das Haus verlassen. Das war damals auch schon so und es wurde automatisch irgendwann besser. Aber es kann auch eine Nebenwirkung vom Neuroleptikum sein. Und dann hilft alles nichts. Das müsste man absetzen. Aber dann kommt wieder die Psychose. Es ist ein Teufelskreis. Wenn es doch bloß wieder automatisch weggehen würde wie sonst auch. Dann könnte ich wie damals Psychotherapie machen zusätzlich zum Studium. Damit ich da zurecht komme. Aber im Moment geht fast nix.
 
Mein Vater meinte heute, dass ich mir Zeit lassen kann, auch mit der Reha. Ich soll die machen, wenn mir danach ist und mich nicht von meinen Leuten drängen lassen. Ich finde ich habe schon genug mit der Psychiatrie gemacht. Aber dass ich weiter behandelt werden muss ist auch klar. Aber wann weiß ich noch nicht. Ich habe erstmal wieder einen Termin bei meinem Arzt in der Ambulanz. Vielleicht kann ich es mit ihm besprechen.
 
Mehr außer Abwarten kann ich wohl nicht machen. Meine Eltern wollen nicht, dass ich die Elektrokrampftherapie mache. Die 5 Wochen Reha wirken sicher auch nicht wie ein Wunder. Es ist sicherlich eine schöne Ablenkung, aber ich glaube so schnell kann sich da auch nichts von Grund auf ändern. Ich will die Reha machen, wenn mir danach ist. Das läuft ja nicht weg.
 
Ja das fällt mir schwer und dass ich nur warten kann. Therapien sind eine gute Ablenkung und können helfen, aber hauptsächlich muss man sich gedulden.
 
Ich habe im Internet das gefunden und das beunruhigt mich :

Etwa 20 Prozent der Erkrankten sind nach Therapie der ersten akuten Episode wieder vollständig psychisch gesund. Bei den übrigen bleibt eine Restsymptomatik bestehen oder es kommt zu einzelnen oder wiederholten Rückfällen[SUP]2[/SUP]. Zwischen den Schüben können die Betroffenen vollkommen symptomlos sein. Teilweise bleiben Beschwerden erhalten, die sich nach jedem Schub verschlimmern. Besonders die Negativ- oder Minussymptome wie Mangel an Gefühlen, Antriebsstörungen und sozialer Rückzug bleiben oftmals bestehen.
 
Naja, du hattest ja auch einzelne Rückfälle.
Ob am Ende was bleibt wissen weder die, noch du, noch ich, kann auch sein dass es das dann war sobald du endgültig deine Medikamentendosierungen gefunden hast.

Ich nehme auch an dass da die Leute mit einberechnet sind, die nach der Therapie die Medikamente absetzen, sich nicht mehr behandeln lassen und klar, da ist das Risiko dann auch nochmal deutlich höher.

Hör auf nach so etwas zu googlen, außer Verunsicherung bringt es dir nichts und wie das im Bezug auf dich einzuordnen ist weißt du auch nicht.
Du machst damit nur noch mehr Futter für deine trübe Stimmung, ohne dass es dich weiter bringt.
 
Meine Freundin meinte das sind eher Leute, bei denen die Plusphase nicht mit Medikamenten weggeht.
Ich rege mich halt auf, dass ich den Arzt nicht früher gewechselt habe und da leichtsinnig war und dachte das wird schon irgendwie gehen. Aber auch das bringt ja jetzt leider nichts. Ich hoffe, dass es irgendwann noch mal wird. Aber ich finde mich mal damit ab, dass es schlecht ist, sonst bin ich enttäuscht, wenn es so bleibt. Ich hatte leider viel Pech mit den Rückfällen. Und habe Angst, dass da was übrig bleibt.
 
Back
Top