• Kognitive Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Psychopharmaka,... Die moderne Psychiatrie und Psychotherapie hat heute eine große Bandbreite an verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Aber welche ist für Sie die richtige? Wann sollte man in eine psychiatrische Klinik gehen, wann reicht eine ambulante Psychotherapie?

Diagnose Schizophrenie

TEST TEST TEST 123

Ich schlafe schon länger nur um die 6 Stunden. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn ich gesünder bin.
Ich habe etwas gelesen, Radio gehört und war spazieren. Zu mehr Aktivitäten kann ich mich nicht aufraffen.
Glaubst du es könnte echt an den Neuroleptika liegen, dass die Motivation fehlt? Eine Freundin von mir meinte das.
 
Vielleicht reichen momentan die sechs Stunden aus.

Sicher kann das am Medi liegen, aber normalerweise gibt sich das dann auch, zumindest teilweise.
Als Laie weiß man auch nicht obs zu wenig oder zu viel sein könnte, oder noch die Krankheit, Symptome die gar nichts mit dem Medi zu tun haben.
Da muss man der Einschätzung des Arztes vertrauen, der sollte das aus seinen Erfahrungen heraus besser beurteilen können.
 
Ja der Schlaf reicht wohl schon. Ich bin nicht besonders müde.

Mal sehen, was der Arzt sagt, wenn er wieder aus dem Urlaub ist. Aber ich will nicht 2 Neuroleptika nehmen. Mir hat auch eins gereicht. Aber mir geht es etwas besser bezüglich der Angstzustände. Da ich so viele Tabletten nehme, weiß ich allerdings gar nicht, woran das liegt.
 
Ich hab gerade gesehen, dass eine Freundin geheiratet hat. Und ich habe nicht mal einen Job. Bin im Moment einfach nur arm dran. Klar ich habe noch meine Eltern und meine Schwester. Aber mir fehlt das Leben drum rum. Ich hoffe das wird alles wieder.
 
Wenn man sich auch dauernd mit Menschen vergleicht bei denen es augenscheinlich gut läuft.
Wüsste jetzt auch nicht was an einer Heirat so beneidenswert ist, dass man in Selbstzweifel versinken muss.
Hör auf nach den anderen zu schauen, die hätten es mit so einer Erkrankung wahrscheinlich gar nicht so gut geschafft wie du, also sei stolz auf dich und interpretiere nicht so viel in das Leben der anderen hinein, es oist selten so wie man denkt und meist sieht man auch nur das was man selber für ein Ideal hält.

Nicht jeder heiratet, nicht jeder studiert, nicht jeder ist gesund, aber die meisten haben trotzdem die Möglichkeit ein guter und zufriedenes Leben zu führen, auch du, also schau auf dich damit hast du gerade genug zu tun da brauchts nicht noch die Vorstellung wie es bei anderen ist.
So ist es meist eh nicht, zumindest nicht auf Dauer.
 
Auf was soll ich da stolz sein? Dass ich noch lebe vielleicht. Aber gerade kann ich nicht so stolz sein, weil ich fast nur rumliege und nichts leisten kann. Es fällt mir schwer stolz zu sein. Vielleicht, dass ich die Zeit in der Psychiatrie überstanden habe.
 
Stattdessen andere zu idealisieren und zu schauen auf wenn man neidisch sein kann, das ist noch weiter an der Realität vorbei.
 
Das macht mich halt traurig, dass ich gerade keinen Job habe und keinen Freund. Aber ich müsste eher dankbar sein, dass ich meine Familie habe.
 
Brauchst du denn einen Freund um glücklich zu sein?
Einen Job?
Das kommt doch alles noch, mach es dir nicht noch schwerer in dem du Dingen hinter her trauerst die am Ende vielleicht gar nicht das halten was sie versprechen.
Nimm die Zeit als Auszeit, Zeit um dich kennen zu lernen, herauszufinden was dich sonst noch fröhlich macht und da gibt es sicher eine Menge und das wird dir für den Rest deines Lebens erhalten bleiben, dir dabei helfen es zu meistern.
 
Eigentlich brauche ich nur Musik zum glücklich sein. Gerade ist das so. Ohne Musik könnte ich nicht sein. Ich glaube sie trägt auch zur Heilung bei.
 
Ja das mache ich. Ich schreibe auch gerne. Das mache ich am liebsten. Und wenn es mir besser geht, will ich wieder Schwimmen und Lernen.
 
Ich hoffe ich kann bald wieder mein Leben genießen. Im Moment hänge ich depressiv ab. Ich wünsche mir wieder meine Power zurück. Aber das wird sicher noch ein bisschen dauern.
 
Wenn du immer so denkst, dann merkst du gar nicht wenn es etwas besser wird, weil du weiterhin auf den großen Knall des besser Gehens wartest.
 
Doch es ist etwas besser mit den Angstzuständen. Aber der Antrieb fehlt immer noch.

Ich habe mich auch mit einer Patientin unterhalten. Die sagt auch, dass das Neuroleptikum depressiv machen kann. Aber wenn man das reduziert kriegt man wieder eine Psychose. Also ist das ein ewiger Teufelskreis. Aber vielleicht kann man auch ein anderes Neuroleptikum ausprobieren, was weniger depressiv macht. So hab ich das von anderen Patienten jedenfalls gehört.
Mal sehen, was der Arzt dazu sagt.
 
Ich habe gestern wieder mit Lernen angefangen. Ich muss mich noch dazu zwingen, aber wenn ich mich gar nicht beschäftige, bin ich nur noch unglücklicher wie eh schon. Ich war auch in der Stadt Stifte einkaufen und habe ein Tanzworkout gemacht.
Es ist wirklich eine Überwindung, aber wenn ich gar nichts mache, bleibe ich nur in den negativen Spiralen gefangen. Ich kann nicht einfach nur abwarten bis es mir besser geht.
 
Ja vor der Psychiatrie konnte ich mich nicht überwinden. Aber ich zwinge mich eher dazu. Richtig Spaß macht es leider noch nicht. Aber wenn ich gar nichts mache, bin ich auch wieder noch unglücklicher. Also zwinge ich mich zu Dingen, die ich sonst machen würde.
 
Du gibst aber auch allem was positiv sein könnte, im selben Atemzug einen negativen Touch, so blockierst du den Heilungsprozess.
"Ja, ich kann mich jetzt überwinden, aber auch nur weils mit so schlecht geht..."
Nein, du kannst es weils besser geht, vorher war auch Überwindung nicht möglich.
 
Back
Top