Nein...
Nein...
sind mehrere Krankheiten, welche ich in den letzten 14 Jahren "erwerben durfte". Schwierig überhaupt einen Anfang zu finden, zumal kein Ende in Sicht ist.
Im Moment leide ich am meisten unter meiner Colitis Ulcerosa, eine Autoimmunkrankheit des Kolon. Das Entartungsrisiko für die Bildung von Darmtumoren steigert sich drastisch im Allgemeinen nach den ersten zehn Jahren des Ausbruchs, hängt aber natürlich von der Häufigkeit, der Stärke der aufgetretenen Schübe, des Befall des Kolons selbst (bei mir der komplette Dickdarm) und anderen Faktoren ab. Es wäre wieder mal allerhöchste Zeit für eine Enteroskopie. Nur ist in mir mittlerweile die Lebensfreude gänzlich erloschen, werde also diese Untersuchungen nicht mehr wahrnehmen. Ich lasse den Dingen einfach ihren Lauf und hoffe auf ein wenig Glück.
Tachykardische Störungen (und einer Reihe anderer psychogener Erscheinungen) schränken mich ebenfalls in meinem alltäglichen Leben stark ein.
Dies als kleiner Überblick. Man muss lernen mit den gegebenen Krankheiten zu leben und diese als Teil der eigenen Existenz zu betrachten. Dann fällt es einem wohl am leichtesten, die Gedanken auch auf andere Dinge abschweifen zu lassen.
@OD: Stephen Hawking ist ohne Zweifel ein aussergewöhnlich brillanter Wissenschafter und entwickelte bis dato eine Unmenge von bemerkenswerten Theorien und Hypothesen, welche heutzutage unverzichtbar für die moderne Physik geworden sind. Seine Krankheit (ALS) brach in sehr frühen Jahren aus. Dennoch trotze er seinem ihm damals offenbarten Schicksal eines frühen Todes, welchem ihm die Ärzte prophezeiten und ich hoffe, er kann sich noch lange an seinen Forschungen, seinem Lebenstraum, der Suche nach der sagenumworbene "Theorie of Everything" widmen.