Re: Schmerzen im Genitalbereich
Sie haben vollkommen recht Dr. Wachter. Als seit mittlerweile 2,5 Jahrzehnten tätige Fachkraft im Gesundheitswesen (hier Therapie)
ist es auch für mich wieder einmal angezeigt vorsichtig zu sein.
Die Beiträge sind meines Erachtens zwar so aktuell, wie noch nie,
trotzdem sind sie natürlich schon alt, insofern die Fragen schon längst beantwortet sind und beantwortet sein könnten.
Was will der Patient? Wie ist die Lobby des Patienten? Was können wir von dem betroffenen Menschen, der als Patient auf uns zukommt erwarten im Zusammenhang mit der Bereitschaft seinen eigenen Genesungsprozess zu begleiten? Sie lesen die vielen gut gemeinten, fachlich kompetenten Beiträge, lesen von anderen Anamneseverläufen, die da Hoffnung versprechen.
Wollen letztlich aber auch häufig nur Eines: Erlösung!!!
Erlösung vom Schmerz, Erlösung von unangenehmen körperlichen Beschwerden, Erlösung von alledem, dass dazu führt, dass man
sich `behindert´ fühlt, was sich durchaus häufig körperlich Ausdruck verschafft.
Jeder medikamentöse Therapieversuch ist auch im Zweifelsfall eine richtige Lösung (dabei vieelleicht eine sinnvolle andere therapeutische Behandlung begleitend), als den suchenden ( nach Spontanheilung lechzenden Patienten) Patienten ohne Hilfe zurückzulassen. Die Patienten müssen sich auch bemerkbar machen, sich eine Lobby schaffen, aber auch Abstand nehmen
von der Vorstellung, dass Gesundheit konsumiert werden kann und der `Doktor´, die Therapeuten, die Krankenschwester und Co es schon richten können. Jeder Mensch, der zum Thema Krankheit und Gesundheit Fragen hat, muß eines unbedingt verstehen: Gesund zu sein, Gesund zu bleiben, wieder Gesund zu werden setzt die Bereitschaft voraus die eigene Verantwortung für sich selbst und die eigene Gesundheit zu erkennen und zu übernehmen.
Das gehört zum Genesungsprozess dazu!!!!