P
petermigr
Guest
RE: Ernährungumstellung+TIEFschlaf
Hallo Inge,
noch eine andere Anmerkung.
Es wird immer behauptet, man solle deshalb allein schon Fett einsparen, da Fett 900kcal pro 100g habe, Kohlenhydrate aber nur 400 Kcal.
Wer also viel Fett isst, der läuft Gefahr zu viele Kalorien aufzunehmen.
Mal abgesehen davon, dass bestimmte Fettsäuren auch noch andere Aufgaben als nur die reine Energieversorgung haben (sogar essentiell sind), Kohlenhydrate aber nur zur Energieversorgung verwendet werden (und nicht essentiell sind), gibt es dabei ein kleines Problem:
Das menschliche Gehirn hat einen enormen Energieverbrauch, auch in Ruhe. Es wäre aus diesem Gesichtspunkt seitens der Natur extrem unvernünftig gewesen, die Energieversorgung auf einer leistungsschwächeren Energiequelle basieren zu lassen. Um es mal ganz salopp zu sagen: Ein Auto würde man so nicht konstruieren.
Das zeigt sich auch ein wenig bei der internen Energiespeicherung des Menschen. Dafür dient im Wesentlichen das Depotfett. Daneben ist noch Energie in Forum von Eiweißen und einer ganz geringfügigen Menge Kohlenhydraten gespeichert. Mengenmäßig spielt letztere aber überhaupt keine Rolle.
Der Grund, warum der Mensch Depotfett anlegt ist ein ganz einfacher: Fett hat die meisten Kalorien! Damit kann bei gleicher Energiespeichermenge das Körpergewicht viel viel kleiner gehalten werden als wenn der Energiespeicher auf Kohlenhydraten oder Proteinen basieren würde.
Das Kalorienargument bei Fett habe ich deshalb noch nie verstanden. Ich habe mich dafür entschieden, meinem Körper die beste Energiequelle zuzuführen und das sind nun einmal tierische Fette. Tierische Fette haben gegenüber pflanzlichen Fetten zusätzlich den Vorteil, dass sie bevorzugt aus gesättigten oder einfach ungesättigten Fetten bestehen. Sie können also sehr problemlos zur Energieversorgung (auch des Gehirns) verwendet werden.
Manchmal führen gerade plausibel erscheinende Argumente von Ernährungsberatern in die Irre. Aber üblicherweise müssen die sich ja auch nicht mit Problemen in der Praxis herumschlagen sondern können nach Lust und Laune herumtheoretisieren, mit fatalen Auswirkungen auf die Volksgesundheit, wie man mittlerweile weiß.
Liebe Grüße
Peter
Hallo Inge,
noch eine andere Anmerkung.
Es wird immer behauptet, man solle deshalb allein schon Fett einsparen, da Fett 900kcal pro 100g habe, Kohlenhydrate aber nur 400 Kcal.
Wer also viel Fett isst, der läuft Gefahr zu viele Kalorien aufzunehmen.
Mal abgesehen davon, dass bestimmte Fettsäuren auch noch andere Aufgaben als nur die reine Energieversorgung haben (sogar essentiell sind), Kohlenhydrate aber nur zur Energieversorgung verwendet werden (und nicht essentiell sind), gibt es dabei ein kleines Problem:
Das menschliche Gehirn hat einen enormen Energieverbrauch, auch in Ruhe. Es wäre aus diesem Gesichtspunkt seitens der Natur extrem unvernünftig gewesen, die Energieversorgung auf einer leistungsschwächeren Energiequelle basieren zu lassen. Um es mal ganz salopp zu sagen: Ein Auto würde man so nicht konstruieren.
Das zeigt sich auch ein wenig bei der internen Energiespeicherung des Menschen. Dafür dient im Wesentlichen das Depotfett. Daneben ist noch Energie in Forum von Eiweißen und einer ganz geringfügigen Menge Kohlenhydraten gespeichert. Mengenmäßig spielt letztere aber überhaupt keine Rolle.
Der Grund, warum der Mensch Depotfett anlegt ist ein ganz einfacher: Fett hat die meisten Kalorien! Damit kann bei gleicher Energiespeichermenge das Körpergewicht viel viel kleiner gehalten werden als wenn der Energiespeicher auf Kohlenhydraten oder Proteinen basieren würde.
Das Kalorienargument bei Fett habe ich deshalb noch nie verstanden. Ich habe mich dafür entschieden, meinem Körper die beste Energiequelle zuzuführen und das sind nun einmal tierische Fette. Tierische Fette haben gegenüber pflanzlichen Fetten zusätzlich den Vorteil, dass sie bevorzugt aus gesättigten oder einfach ungesättigten Fetten bestehen. Sie können also sehr problemlos zur Energieversorgung (auch des Gehirns) verwendet werden.
Manchmal führen gerade plausibel erscheinende Argumente von Ernährungsberatern in die Irre. Aber üblicherweise müssen die sich ja auch nicht mit Problemen in der Praxis herumschlagen sondern können nach Lust und Laune herumtheoretisieren, mit fatalen Auswirkungen auf die Volksgesundheit, wie man mittlerweile weiß.
Liebe Grüße
Peter