USA + Kinder
USA + Kinder
hallo wessi-Mutter,
zunächst USA,
hatte auch 2 Kinder dort und sie auch mal besucht.
Ein (gutes) Internat dabei mit grosser Küche und "Profi-Koch", der war früher bei der Marine.
Einmal in der Woche kam ein Sattelschlepper und hat "Fertignahrung" gebracht.
Kurzum, eine echte Katastrophe a la Mac.doof, kein Märchen.
Also unsere Jüngste hat nach drei Monaten Hausmannskost automatisch wieder etwas abgenommen.
<<Das "Kind" wird 18 und ich weiss, das es keinen direkten Einflus gibt. Was gibt es sonst sonst für Möglichkeiten? >>
Ich weis nicht was ihr Mütter heute mit den Mädchen macht, aber Erziehung scheint ein Fremdwort zu sein. Ein Mädchen muss natürlich kochen lernen, und zwar von der Mutter, von wem denn sonst. Dieser ganze Emanzipationsfrust mit den vorprogrammierten Beziehungskriesen kommt doch nur davon, dass Frau mit dem normalen Alltagsleben nicht mehr klar kommt und dazu gehört essen und trinken und die Wohnung gemütlich machen, egal für wen oder was. Dass Männer das auch können, hilft einer frustrierten Frau überhaupt nicht. Also das gehört einfach zum leben und dazu ist man nie zu alt. Ich kann auch eine hervorragende Gemüsepfanne (=Gesundheitsbombe!!!) machen, aber eine Frau die nicht kochen kann oder mag, kommt mir nicht ins Haus, das ist einfach meine (fundierte!) Lebenserfahrung.
Gut das war war jetzt eine kleine Abschweifung, aber das ist doch ein Kernproblem und man muss es offen aussprechen, wenn man gesund und glücklich leben will, wer kann schon auf Dauer im guten Hotel wohnen.
Das Essen in USA ist eine Katastropfe.
Also selber kochen mit frischen Lebensmitteln und Kühltruhe. Das kann man in Deutschland billiger erwerben, als sonst in irgend einem Land auf der ganzen Welt.
Ich kaufe z.B. Hirschfleisch aus Neuseland, Angussteak aus Argentinien, sowie Fisch, Obst und Gemüse aus der ganzen Welt, (Metro, Aldi, Lidl, Kaufland), dann gibts noch Obst aus dem eigenen Garten, macht wirklich nicht viel Arbeit und Vollkornsauerteigbrot backe ich selbst auf Vorrat für die Tiefkühltruhe.
Kinder brauchen in der Pupertät etwas Geduld, sie sind aber nicht erwachsen, nach den neuen Kernspinerkenntissen gibt es (gar nicht so überraschen) gerade in dieser Zeit einen massiven Umbau besonders für das Frontalhirn mit den sozialen und ethischen "Instinken" die Zeit geht bis midestens 18, bei meinen hatte ich den Eindruck noch länger (grins). Sie bereuen aber alle später, dass sie in der Pupertät nicht vernünftiges gelern haben, (weil sie halt wie Erwachsenen behandelt wurden). Auch hier gilt nein sagen lernen und (finazielle) Unterstützung reduzieren (grins), ich bin gegen endlose emotionale Diskussionen, du hast doch dein eigenes Leben und deine eigenen Wünsche und du arbeitest dafür, nehm ich jetzt mal an, intelligent genug bist du sicher.
War jetzt ein Rundumschlag, ich hoffe, du kannst es verkraften.
Ich liebe übrigens meine Kinder sehr (sonst hätte ich sie z.B. nicht in die USA geschickt).
Gruss
Paul