• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Wie Arzt für PET begeistern?

  • Thread starter Thread starter Medizinlaie
  • Start date Start date

TEST TEST TEST 123

M

Medizinlaie

Guest
Sehr geehrter Herr Professor,

durch einen Ihrer Beiträge in diesem Forum
bin ich auf die PET-Untersuchung aufmerksam geworden.

Über die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin hatte ich anschliessend
Kontakt zum Vorsitzenden des AA PET, Herrn Prof. Kotzerke, der mir
bestätigte, dass im Falle eines Bekannten (10/2002 Lungenkrebs, Op., Bestrahlung/
02/2003 Krebs an verschiedenen Stellen der Wirbelsäule und der Rippen, seitdem Chemo)
eine die Therapie kontrollierende PET-Untersuchung sinnvoll sein könnte. Besonders
im Hinblick auf eine Entscheidung über: Beendigung einer nicht wirksamen aber
nebenwirkungsreichen Therapie oder Fortsetzung der Behandlung bei noch vitalem Resttumor.

Soweit ich verstanden habe, ist ein weiterer Vorteil der FDG-PET die Präzision bei der
Feststellung von Tumorstoffwechselstellen im Gesamtkörper (somit wohl auch zur
Identifizierung von bisher unbekannten Metastasen). Auch das das alles in einem einzigen
Untersuchungsdurchgang und bei einer einzigen Strahlendosis erfolgt ist ja nicht schlecht.

Im Internet habe ich ebenfalls herausgefunden, dass in Berlin im Verantwortungsbereich
von Prof. Felix die PET möglich ist. Daraus folgere ich, dass Sie recht nahe dran sind.

Darum folgende Frage:

Mein Bekannter hat diese Infos mit großem Interesse aufgenommen und würde diese moderne
Untersuchungsmethode gerne nutzen. Nunmehr steht bei ihm
nach längerer Chemo und verschlechterten Blutwerten eine Untersuchung an.
Die behandelnde Klinik im Süden Berlins will deshalb in der kommenden Woche ein CT und
einige Tage drauf eine herkömmliche Röntgenaufnahme machen.

Gibt es Ihres Erachtens eine Möglichkeit (auch für das Gespräch mit seinen Ärzten) statt
der beiden genannten Aufnahmen eine PET durchzusetzen? (er ist bereit diese Untersuchung
bei ggf. Ablehnung der Kostenträgerschaft durch seine Krankenkasse selbst zu finanzieren
und kennt den etwa zu erwartenden Kostenrahmen).

Er will verständlicherweise seine Ärzte nicht "verärgern".

Vielen Dank
 
RE: Wie Arzt für PET begeistern?

Eine isolierte PET-Untersuchung ist in diesem Zusammenhang nicht ganz so aussagekräftig, da man ja keinen Verlauf hat. Als Verlaufsparameter wird in solchen Fällen eine Referenzläsion genommen (im CT?), die vor und nach der Therapie untersucht wird. Mit anderen Worten, zwingend ist hier eine PET nicht. Als Privatpatient oder Selbstzahler kann man eine PET durchführen lassen – da brauchen Sie nur in der Nuklearmedizin anrufen und sich anmelden: 450-557338 oder 557013 (Dr. Amthauer). Eine gesetzliche Kasse wird diese Kosten nicht übernehmen – und m.E. ist es hier auch nicht unbedingt erforderlich (man kennt ja die Diagnose schon und weiß, dass es ein metastasierendes Stadium ist).
 
Back
Top