• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Vitamin A-Säure Redifferenzierung

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B. T.

New member
Liebe Leser,
bei mir wurde vor vier Jahren ein papillären Schilddrüsenkarzinom nebst Lymphknotenmetastase (linksseitig) diagnostiziert. Vier Jahre später wurde ein weiterer auffälliger Lymphknoten auf mein Drängen hin entnommen - wieder eine Metastase des pap. Schilddrüsenkrebs. Der Tumormarker hatte zuvor nichts angezeigt und blieb unauffällig. Daraufhin habe ich eine Neck Dissection beidseitig - mit dem Ergebnis drei weitere Lymphknotenmetastasen linksseitig - vorgenommen. Laut Histologie seinen die Zellen gut differenziert (Differenzierungsgrad G1). Frage, bedeutet dies, dass die Zellen jodspeichernd sind? Wie lässt sich feststellen, ob die Zellen jodspeichern? Aus welchen Gründen hat der Tumormarker nicht angezeigt? Mir wurde nun eine neue Radiojodtherapie mit vorheriger Vitamin A Säure Redifferenzierung empfohlen. Frage, macht eine Rediffernzierung bei gut differenzierten Zellen überhaupt Sinn? Welche nachweisbaren Erfolge und Nebenwirkungen hat die Redifferenzierung? Ich fühle mich gerade sehr hilflos und würde mich sehr über sachkundige Rückmeldungen freuen. Mit bestem Dank im Voraus B. T.
 
Re: Vitamin A-Säure Redifferenzierung

Wenn jetzt (hoffentlich) nur noch mikroskopische Zellnester des SD-Ca vorliegen, kann die Jodspeicherung nicht mehr überprüft werden. Bis zum Beweis des Gegenteils würde man bei einer G1 Differenzierung von einer Jodspeicherung ausgehen. Diese Frage hätte man besser vor der Op geprüft.
Die Re-Differenzierung mit Retinsäure kann funktionieren, wie in Laboruntersuchungen festgestellt wurde. Ich würde das zusätzlich einsetzen – es gibt nichts zu verlieren. Da man immer von gemischten Zellpopulationen ausgehen muss, spricht auch die gute Differenzierung (G1) nicht gegen eine Re-Differenzierung.
 
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