RE: Morbus Crohn und andere Erkrankungen
RE: Morbus Crohn und andere Erkrankungen
Hallo Peter, ;-)
Deine Links zu Morbus Crohn sind interessant. Aber man kann diese darin gemachten Behauptungen und Beobachtungen auch ganz anders interpretieren.
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Danke Peter ;-)
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Morbus Crohn beginnt ja in der Regel schleichend. Meist geht dem ein jahrelanger Reizdarm voraus. Den hatte ich auch und zwar jahrelang. Meine ganzen Symptome wurden wie von Lutz prognostiziert durch eine kohlenhydratarme Diät gestoppt.
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Peter es hat jeder kleine Wehwehchen!
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Wie gesagt: Zur Lutzdiät gibt es sogar wissenschaftliche Untersuchungen, es ist also nicht nur eine Behauptung eines einzelnen Arztes, sondern man hat seine Aussagen in einer neutralen Studie verifiziert.
Trotzdem ist genau das passiert was zu befürchten ist: Die Lutz-Diät ist kohlenhydratarm und fettreich, sie bevorzugt tierische Produkte, und deshalb ist sie gemäß Ernährungsberatung quasi per Gesetz ungesund (obwohl das nie bewiesen wurde).
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Dir hat sie geholfen und Besserung gebracht und das ist die Hauptsache.
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Also wurden die Forschungsergebnisse ignoriert, speziell von der Ernährungsberatung, und die Betroffenen stattdessen mit Kortison vollgestopft oder operiert.
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Was auch immer mal auffällt bei sämtlichen Erkrankungen, sei es mit der Wirbelsäule oder manch anderer Erkrankungen, es ist nicht immer der beste Weg gleich zu operieren, sondern es gibt auch andere Optionen die manches Mal sogar besser sind.
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Nun besagt einer deiner Links, dass möglicherweise irgendwelche Bakterien aus dem Kühlschrank verantwortlich sein könnten. Ein anderer Link behauptet, Morbus Crohn käme in Ländern der Dritten Welt weniger häufig vor, weil die häufiger von Würmern infiziert würden und deshalb quasi immun sind. Ein dritter Link behauptet, die Krankheit ließe sich durch spezielle Lecithingaben behandeln.
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Immer mal was neues wie die Krankheit entsteht, bei welchen Einflüssen eine geringere Erkrankungsrate auftreten kann, welche Behandlungen Erfolg versprechen könnte, aber es gibt nichts entgültiges
Es gab ja auch in meinem anderen Postings alte Links deren Inhalt sich geändert hatte so dass die ursprünglichen inhaltlichen Informationen in den Links geändert wurden. So gab es einen Wurm vom Schweinemastdarm der Morbus Crohn die Entzündungen nehmen sollte, aber scheinbar war das ein Flop, weil der Inhalt mit den Schweine-Mastdarm-Würmern nicht mehr auffindbar war.
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Festzustellen ist aber auch, dass Krankheiten wie Bulimie in der dritten Welt nicht bzw. erst mit deutlicher Verzögerung zur ersten Welt auftreten.
Ferner muss man feststellen, wer sich fett- und kalorienarm ernährt, der läuft große Gefahr, zu wenig Lecithin aufzunehmen. Denn Lecithin ist ein Fett und wer fette Lebensmittel meidet, hat größere Chancen, zu wenig Lecithin mitzubekommen. Solche Menschen bekommen häufig dann gerade Heißhunger auf Schokolade, ein sehr lecithin- aber auch fetthaltiges Lebensmittel. Auch von Schokolade ist bekannt, dass sie von vielen Menschen mit chronischen Durchfällen als eher günstig eingestuft wird. Eine sich an eine fettarme Diät haltende Frau hat einmal vor meinen Augen 3 (!) 300g (=1 kg) Tafeln Schokolade in einem Rutsch niedergemacht. Solche Dinge sind ein klares Anzeichen, dass hier nicht mehr der Mensch die Kontrolle hat, sondern dass ein fordernder Körper die Sache selbst in die Hand nimmt.
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Damit habe ich zum Glück keine Probleme habe absolutes Normalgewicht und
halte es,
nehme wenig Fett Oliven, Raps, Leinöl, Mager Milch Produkte zu mir, ein klein bisschen 70% Bitterschokolade zu mir und nasche sonst nix, Fisch, wenig Fleisch ....viel Obst und Gemüse möglichst roh und frisch.. Vollkornprodukte, esse nicht mehr so gerne Brot, wenn dann Vollkornbrot nicht wegen Darmverschluß , sondern wegen Verstopfung deshalb kann ich kein anderes Brot essen.
Habe auch vor meinem Darmverschluß Vollkornbrot gegessen, sonst hätte ich Verstopfung bekommen. Kaffee und Sauerkraut hilft auch.
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Man kann die Resultate deshalb auch anders interpretieren:
Krankheiten wie Morbus Crohn, aber auch Bulimie oder Reizdarm, sind seit vielen Jahren auf dem Vormarsch und zwar in erster Linie gefördert durch fettarme und kohlenhydratreiche Diäten. Ein Verdacht (siehe Elaine Gottschall) besteht ja u. a. darin, dass im Darm irgendwelche Bakterien oder Hefen sitzen (meinetwegen aus dem Kühlschrank), die in erster Linie von Kohlenhydraten leben, genauso wie das die Bakterien an den Zähnen auch tun.
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Bakterien an den Zähnen sind die Streptokokken ( Milchsäurestäbchen), saueres Milieu was den Zahnschmelz zerstört, saueres Milieu muss verändert werden und Flouride ist ein Schutz dagegen.
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Und die sauren Stoffwechselprodukte der Bakterien greifen dann den Darm an, wodurch dieser sich entzündet, dies um so mehr, je mehr man dem Darm gleichzeitig die Nährstoffe (Fette) entzieht, die zu seiner Regeneration erforderlich wären.
Ich habe Jahre meines Lebens verloren, weil ich jahrelang den falschen Empfehlungen gefolgt bin. Als ich Ärzten erzählte, dass es mir besser geht, seit dem ich eine bestimmte Diät einhalte, die ich aus einem Buch habe, wurde ich ausgelacht und ignoriert. Helfen konnten mir diese Halbgötter in Weiß nicht, stattdessen haben sie jahrelang gut an mir verdient. Ich lasse es einfach nicht mehr zu, dass Menschen wie du sich in dieser überheblichen Art über mich lustig machen, wie das aus deinem Posting über meine angeblich ungesunden Ratschläge Zeile für Zeile nachlesbar ist.
Es ist ja gut das Du was gefunden hast was Dir hilft.
Ich könnte mich hier auch hinstellen und schreiben:
"Inge hat mal einen Darmverschluss gehabt und nun hat sie soviel Panik, dass sie immer
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Jede Operation kann Verwachsungen geben, bei mir waren es halt die Blinddarmschnittstellen die verwachsen und wild gewuchert sind das passiert bei anderen Schnittstellen auch.
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Unmengen an Ballaststoffen und Vollkorn in sich reinstopft und das auch anderen empfiehlt, damit nur ja nicht ihr Darm irgendwann mal wieder ins Stocken gerät."
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Ich habe schon immer Verstopfung bei mit hellem Brot gehabt, seit dem nehme ich Vollkornbrot und Obst und Gemüse und Kaffe und meine Verdauung funktioniert.
Der Eine hat halt keine Verstopfungsprobleme wenn er helles Brot verzehrt, der Andere hat Verstopfung bei hellem Getreide ohne Ballaststoffe
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Ich behaupte ja gar nicht immer höflich geblieben zu sein.
Aber Inge meint immer noch, ich wäre böse, würde komische Links verstreuen und sie armes hilfloses und immer liebes Weibchen angreifen.
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Du brauchst mich wirklich nicht zu veräppeln.
Wenn Du als Frau einen Link aufmachst und siehst solche Symbole und
hörst von Viren was denkst Du dann als Frau frag ich Dich?
Als Frau bekommst Du einen Riesenschreck, denkst wie ich Viren machst den Link sofort weg versuchst Deinen Virenscanner anzuwerfen wenn Du so was hast und wenn gar nix mehr funktioniert , bekommst Du noch einen größeren Schreck weil Du mit Deiner Maus nix mehr regeln kannst das sind dann Viren für Dich als Frau. Habe ja alles beschreiben was passiert ist.
Was denkst Du dann als Frau??? Nämlich genauso wie ich, und komisch es ist auch nix mehr gegangen, dann wird Dir auch heiß und kalt oder???
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"Ja warum kannst du es nicht einfach stehen lassen, dass hier bei uns in der BRD Menschen herumlaufen, die mit Fleisch und Fett angeblich unheilbare Krankheiten losgeworden sind, die damit von 175 kg auf 75 kg abgenommen haben, die sich einfach besser fühlen und nicht mehr ständig zum Arzt laufen müssen."
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Peter mit der Weight- Watcher Diät sind auch gute Erfolge erzielt worden, ein wesentlicher Punkt ist auch der feste Wille, und das man halt nicht mehr in das ursprüngliche Ernährungsmuster verfällt, sonst sind es wieder zu viel Kalorien die zu Fett werden.
Manche Dicke Leute bewegen sich nicht genug und
essen einfach zu viel Kalorien und ernähren sich falsch.
Es kann aber auch eine Stoffwechselerkrankung vorliegen oder
durch bestimmte Barbiturate werden Menschen unwahrscheinlich dick, aufgeschwemmt, das sind dann sogenannte Nebenwirkung der Medis.
Tierische Fette sind nicht gesund siehe Herz und Kreislauferkrankungen!!
Arteriosklerose
Zusammenfassung:
Bei Arterienverkalkung bilden sich Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße, wodurch sich deren Querschnitt verringert und Durchblutungsstörungen die Folge sind. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen in den Industrieländern und gilt als eine Ursache für koronare Herzerkrankungen, wobei ihre genauen Ursachen unbekannt sind. Rauchen, Bewegungsmangel und falsche Ernährung erhöhen das Risiko einer Arterienverkalkung. Beschwerden machen sich oft erst im Alter bemerkbar. Eine Umstellung der Ernährung und ausreichend Bewegung unterstützen die Behandlung der Arterienverkalkung.
· URSACHEN
· BESCHWERDEN
· DIAGNOSE
· BEHANDLUNG
· LEBEN MIT DER KRANKHEIT
Die Arteriosklerose (medizinisch auch "Atherosklerose") oder Arterienverkalkung ist eine Erkrankung der Blutgefäße. Verdickungen an der Gefäßwand und Ablagerungen an der Innenwand der Blutbahn verringern den Querschnitt der betroffenen Blutgefäße, wodurch es zu Durchblutungsstörungen kommt.
Die Arteriosklerose tritt vorzugsweise bei älteren Menschen auf. Zusammen mit ihren Folgeerkrankungen ist die Arteriosklerose die häufigste Todesursache in den industrialisierten Ländern. Die Gefäßerkrankung tritt vorzugsweise bei Männern ab 40 Jahren auf, generell gefährdet sind Menschen ab dem 6. bzw. 7. Lebensjahrzehnt.
Mehr als 50 Prozent aller Todesfälle in den Industrieländern sind auf die Arteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen zurückzuführen.
Ursachen
Die genauen Ursachen für Arteriosklerose sind nicht bekannt. Es kommt zu Fetteinlagerungen an den Gefäßwänden (sogenannte "fatty streaks", frühe Plaquebildung), die Gefäßwände werden dadurch dicker und der Gefäßdurchmesser verengt sich. Dieser Prozess der Plaquebildung verläuft allerdings nicht kontinuierlich und hängt von der individuellen Konstitution, erblicher Veranlagung sowie von äußeren Einflüssen wie Lebensgewohnheiten und Ernährung ab.
Der Plaque kann sich auch wieder rückbilden, ausschlaggebend ist die Ernährung: gesättigte Fettsäuren aus tierischen Fetten (hoher Anteil an LDL-Cholesterin) lagern sich in den Blutgefäßen ab; pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wirken hingegen reinigend.
Mit der Zeit kommt es zu Kalziumeinlagerungen in den Plaque, die die ansonsten flexible Gefäßwand stellenweise verhärten und den Gefäß-Querschnitt verringern.
Als eine alternative oder ergänzende Erklärung zur Entstehung von Arteriosklerose wird eine chronische Infektion mit Bakterien (Chlamydia pneumoniae) vermutet.
Risikofaktoren
· Besonders gefährdet sind Raucher, unabhängig von Geschlecht und Alter: Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung und erhöht den Blutdruck
· Bluthochdruck- und Diabetespatienten gehören zu den Risikogruppen
· Übergewicht
· Bewegungsmangel begünstigt die Entwicklung von Arteriosklerose
· Falsche Ernährung - ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel steigert das Risiko von Arteriosklerose
· Das Risiko einer Arteriosklerose steigt mit dem Alter, wenn sich eine über die Lebensjahre entwickelnde Arteriosklerose auf die Herzkranzgefäße und andere Arterien gefährlich auszuwirken beginnt
· Wie bei fast allen Herz-Kreislauferkrankungen tragen Stress und Belastungen zur Entwicklung von Arteriosklerose bei
· Das Risiko ist auch höher, wenn in der Familie bereits Herz-Kreislauferkrankungen vorkommen. Hohe Cholesterinwerte und die Neigung zur Arteriosklerose können durch erbliche Anlagen begünstigt werden.
Vorbeugung
Der Arteriosklerose lässt sich durch eine gezielte Änderung der Lebensumstände vorbeugen. Unmittelbare Schritte dazu sind:
· Das Rauchen aufgeben
· Regelmäßige körperliche Bewegung stärkt die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf und wirkt stabilisierend auf den Blutdruck
· Gesunde Ernährung
· Übergewicht abbauen
· Eine positive Wirkung auf die Herz-Kreislauftätigkeit hat ein mäßiger Alkoholgenuss
· Die Einnahme von Vitaminen zur Vorbeugung von Arteriosklerose ist medizinisch umstritten
Siehe auch Leben mit der Krankheit.
Früherkennung
Durch eine rechtzeitige und regelmäßige Gesundheitsuntersuchung lässt sich die Entwicklung einer Arteriosklerose rechtzeitig feststellen. Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes können erkannt und behandelt werden.
Mögliche Folgeerkrankungen
Die Arteriosklerose tritt an bestimmten Stellen des Kreislaufsystems bevorzugt auf: an den herzversorgenden und an den gehirnversorgenden Arterien (Koronar- bzw. Zerebralgefäße), an den Nieren sowie an den peripheren Blutgefäßen. Die daraus möglicherweise folgenden Verschlusserkrankungen sind:
· Bei Arteriosklerose der Koronararterien (Koronarsklerose): Angina pectoris und Herzinfarkt.
· Bei Arteriosklerose der Aorta: Aneurysmen.
· Bei Arteriosklerose der gehirnversorgenden Arterien: Schlaganfall bzw. dessen Vorstufen (ischämische Attacken)
· Bei einer Arteriosklerose der Nierenarterien: arterieller Bluthochdruck und Nierenversagen.
· Eine Arterienverengung in den Gliedmaßen führt zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen der Extremitäten, Raucherbein).
Beschwerden
Eine Arteriosklerose entsteht über Jahre und Jahrzehnte und macht sich anfänglich - bevor ein Blutgefäß nicht deutlich verlegt ist (bis 50 Prozent des Gefäßdurchmessers) - praktisch nicht bemerkbar. Erst wenn die Einengung weit fortgeschritten ist, also über 50 Prozent des Gefäßdurchmessers beträgt, wird die Arteriosklerose problematisch, ab 70 Prozent ist die Gefahr eines akuten Gefäßverschlusses und einer daraus resultierenden Gewebeschädigung gegeben.
Symptome fortgeschrittener Arteriosklerose sind:
· Brustenge (Angina pectoris)
· Vergesslichkeit, Gedächtnisschwäche im Alter bis hin zur Demenz (Altersschwachsinn) können arteriosklerotisch bedingt sein
· Sehstörungen, Schwindel, Ohnmachten, Schlaganfall
Diagnose
Die Arteriosklerose äußert sich nicht immer in deutlichen Krankheitssymptomen. Der Körper reagiert auf verlegte Blutgefäße manchmal mit der Bildung von Kollateralgefäßen, das sind Gefäße, die eine geschädigte Stelle durch Umgehung ersetzen. Dabei sprießen rund um die geschädigte Stelle neue, aber meist schwächere Versorgungskanäle (arterielles Remodeling). Dies kann die Lokalisierung einer Arteriosklerose erschweren.
Zur Diagnose werden folgende Verfahren eingesetzt:
· Die Untersuchung des Augenhintergrundes zeigt Veränderungen der Netzhautgefäße, die Zeichen einer Arteriosklerose sein können.
· Ultraschall-Doppler-Untersuchung: Der Zustand der Gefäßwände und das Ausmaß der Verengung können dargestellt werden.
· Labormedizinische Untersuchung: Arteriosklerotische Herz-Kreislauferkrankungen haben einen direkten Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. Hohes LDL-Cholesterin, niedriges HDL-Cholesterin zeigen ein erhöhtes Risiko an. Das Risiko ist besonders hoch bei gleichzeitiger Störung des Zuckerstoffwechsels.
Behandlung
Die Behandlung der Arteriosklerose ist eine gesundheitspolitische Herausforderung, da sie vor allem bei Ernährung, Bewegung und Nikotingenuss ansetzen muss - siehe Leben mit der Krankheit.
Medikamentöse Behandlung
· Lipidsenker: Eine Senkung der Blutfettwerte, vor allem des LDL-Cholesterins (Low-Density-Lipoprotein) kann das Fortschreiten der Arteriosklerose bremsen.
· Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes mellitus.
· Aggregationshemmer: verhindern das Verklumpen der Blutplättchen und Anhaften von Blutplättchen an arteriosklerotisch veränderten Gefäßen.
Chirurgische Maßnahmen
Bei schweren Folgeerkrankungen der Arteriosklerose, beispielsweise an den Herzkranzgefäßen, kann ein Eingriff mittels eines Gefäßkatheters erfolgen. Die Erweiterung der betroffenen Arterie ist mittels einer Ballon-Dilatation möglich.
In geschädigte Arterien können stellenweise auch stützende Gerüste eingebaut werden, sogenannte "Stents". Mittels eines Katheters werden nach der Ballon-Dilatation röhrenförmige Gefäßstützen aus feinem Maschendraht im Blutgefäß platziert, um dessen weitere Verengung zu verhindern. Durch die Implantation eines Stents an einer besonders gefährdeten Stelle etwa eines Herzkranzgefäßes kann die Gefahr weiterer Folgen der Arteriosklerose (Angina pectoris, Herzinfarkt) eingeschränkt werden.
Bei Vorliegen einer starken Arteriosklerose als Ursache einer koronaren Herzerkrankung können in der Folge chirurgische Eingriffe wie die Bypass-Operation notwendig sein.
Leben mit der Krankheit
Es ist enorm wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören: Rauchen verstärkt viele andere Risikofaktoren für Arteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen wie die Koronare Herzkrankheit. Wer aufhört zu rauchen, kann seine Lebenserwartung deutlich verbessern. Regelmäßige Medikamenteneinnahme und Arztkontrolle sind unerlässlich.
Aktivität
Regelmäßige Bewegung stärkt die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf. Schon durch leichte Übungen für möglichst viele Muskelgruppen werden mehr Blutfette verbrannt. Wichtig ist, das körperliche Training nicht als Leistungssport aufzufassen und die Bewegung regelmäßig durchzuführen, das heißt ohne zu lange Pausen - also nicht nur am Wochenende. Es ist nie zu spät, mit einer leichten Ausdauersportart zu beginnen.
Ernährung
Die richtige Ernährung trägt wesentlich dazu bei, die Arteriosklerose einzuschränken und möglicherweise sogar rückzubilden. Dazu sollten Sie möglichst viel Obst und Gemüse essen und weitgehend fettarm ernähren. Das hilft bei Gewichtsproblemen, denn die Reduktion von Übergewicht ist eine wichtige Maßnahme zur Einschränkung der Arteriosklerose.
Richtige Ernährung bei Übergewicht bedeutet:
o Generell gilt das Gebot: möglichst fettarm. Statt tierischer Fette mehr pflanzliche Öle verwenden, allerdings auch dies in Maßen. Beim Kochen ist möglichst fettfreien Zubereitungsarten der Vorzug zu geben. Bei pflanzlichen Ölen wirken sich die einfach ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl) und der Anteil an Omega-3-Fettsäuren (Rapsöl) positiv aus.
o Vermieden werden sollten Wurst und fettes Fleisch, zu bevorzugen sind mageres Fleisch, Geflügel und Fisch (frischer Seefisch).
o Sparsame Verwendung von Salz.
o Wenig Süßigkeiten. Schokolade und Torten enthalten viel Fett und Zucker.
o Einseitige Diäten, wie sie sich in gängigen Ratgebern oft finden, sind nicht zu empfehlen.
o Mäßiger Alkoholgenuss regt Herz und Kreislauf an. Auch auf Kaffee muss nicht verzichtet werden.
Gruß
Inge