• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Speiseröhrenkrebs mit Metastasen in der Leber

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K

kruemlschen

Guest
Hallo,

bei meinem Vater wurden letzte Woche Lebermetastasen festgestellt, nach einer Magen-Darm Spiegelung bekamen wir dann den Befund Speiseröhrenkrebs, aggressiv und schnell wachsend, nicht operabel. Am Dienstag wurde bereits mit der Chemo begonnen.
Eine Prognose wollte/konnte uns niemand geben uns wurde nur gesagt, dass der Krebs nicht heilbar sei und wir max. ein paar Jahre gewinnen könnten.
Ob wir uns nun auf 6 Monate, 3, 5 oder 10 Jahre einstellen können, wurde uns nichts gesagt.

Ich weiß nicht, wie "schlimm" es tatsächlich um meinen Vater steht. Er wird am Montag erst 61 Jahre alt, hat nie geraucht, nie übermäßig Alkohol getrunken ist erst seit einem Jahr im Ruhestand.

Ich möchte doch nur eine ungefähre Schätzung haben, ob mein Vater die Einschulung meines Sohnes noch erleben könnte (er ist 1,5 Jahre alt). Ich würde so gerne irgendwas tun, aber da gibt es wohl nichts.

Kann mir vllt. zumindest irgendjemand sagen was die Diagnose tatsächlich bedeutet:

Adenocarcinom des gastro-ösophagealen Übergangs
Initialstadium T4, N0, M1
Primärmaifestation Ösophagnus, Leber

Danke für Eure Antworten.
 
Re: Speiseröhrenkrebs mit Metastasen in der Leber

Das Karzinom ist inoperabel. Das Stadium T4 bedeutet, dass umgebende Organe infiltriert sind. Leider liegen außerdem Lebermetastasen vor, und das schränkt die Prognose am meisten ein. Da ist die Chemotherapie die einzige Therapieoption. Eine genaue Überlebenszeit kann niemand vorhersagen und daher sind Ärzte damit sehr zurückhaltend (weil sie manchmal deutlich daneben liegen können). Die Zurückhaltung gilt auch für mich. Vieles entscheidet sich nach den ersten Serien der Chemotherapie. Das ist ein brauchbares Kriterium. Kann hier eine deutliche Rückbildung des Tumors erreicht werden, ist die Prognose besser (1-3 Jahre). Kann die Rückbildung nicht erreicht werden, müssen die Erwartungen zurückgestuft werden (ca. 1 Jahr oder weniger).
 
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