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Prostatitis durch Ueraplasmen

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Guten Tag Herr Dr. Kreuzigung-Langenfeld,
ich habe noch eine Frage bzgl. Der weiteren Vorgehensweise:
wegen der Prostatitis, die ich noch im Dezember auf Bali hatte, habe ich dann 20 Tage Doxyciclin eingenommen und das hat geholfen, die meisten Symptome sind verschwunden bis auf Ziehen in die Hoden und eine schwächere Erektion etc. Zuhause angekommen, hatte ich die Rechnug des Arztes erhalten, der eine Samenwegsinfektion diagnostiziert hatte (hat er nicht kommuniziert). Er war der Meinung, dass mein Körper das so hinbekommt! Er meinte das Doxyciclin wäre hier unwirksam (resistent) und hatte sich auch gewundert, dass es geholfen hatte. Das nachgewiesene Bakterien ist das Staphylococcus aureus, welches ich bereits das erste mal in Juni 2017 hatte, als meine gesamte Odysee begann (Dannach wurde bei mir drei mal das Ejakulat untersucht, aber das Bakterium Staphylococcus aureus nicht mehr nachgewiesen ? Weiterhin habe ich ca. 6 mal Antibiotikum eingenommen. Die letzte Antibiotikumseinnahme ist jetzt 2 Wichen her!
1. Kann dieses Bakterium solange überlebt haben und die ganze Zeit meine Probleme verursacht haben oder ist das eine Neuinfektion?
2. wie würden Sie jetzt weiter vorgehen? Leider sind sie zu weit weg, so dass ich Sie nicht aufsuchen kann!
Vielen Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Vegetarier123
 
Staph. eher eine Verunreinigung.
Therapie der 2. Linie sind dann ggf. Gyrasehemmer (z.B. Levofloxacin). Es ist aber auch ok erst einmal eine symptomatische Therapie z.B. mit Ibuprofen zu machen.
Individuelle und spezifische Therapie darf ich hier nicht raten!

Lieben Gruß

Dr. T. Kreutzig-Langenfeld
 
Sehen geehrter Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,
Ich habe mir jetzt einen Arztbrief geben lassen und der Arzt hatte zwei Bakterien min ejakulat nachgewiesen
1. Serratia und 2. staphylokokkus aureus! Können die von selber verschwinden, kann der Körper die von selber abwehren? Mir ist nicht klar, warum mir der Urologe kein Antibiotikum (Antibiogramm liegt vor, leider sind nur Sulatmicilin und Cotrimoxazol sensibel) verschrieben hat bzw gesagt hat, mein Körper schafft das selber!
2. Kann ich das an meine Partnerin durch Geschlechtsverkehr übertragen?
vielen Vielen Dank für Ihre Antwort
mfg
Vegetarier123
 
1. Es kann sich zum eine Kontamination handeln..... Staph aureus ist das fast immer!

2. Eher nein


Lieben Gruß

Dr. T. Kreutzig-Langenfeld
 
Sehr geehrter Herr Kreutzig-Langenfeld,
nachdem das 1-2 Wochen besser wurde und viele Symptome verschwunden sind, tauchen jetzt (drei Wochen nach der Antbiotikakur mit Doxyciclin) wieder mehrere Symptome auf, insbesondere ein zusammenziehendes unangenehmes Gefühl im Becken und ein Gefühl von Schwäche auf, was mir wieder sorgen bereitet! Muss ich jetzt davon ausgehen, dass das Antibiotikum nicht gewirkt hat, weil das Sie ja schreiben, dass die Symptome noch 6 -8 Wochen anhalten können. Ich habe das Gefühl mein Urologe versteht mich nicht, wenn ich über die Symptome Klage, dem Urinbefund nach bin ich gesund! Er hatte einen Harnröhrenabstrich gemacht aber nichts gefunden und bei meiner Frau wurde auch das Urin ausführlich untersucht (Ureaplamen, Tripper etc.) aber auch da wurde nichts gefunden! Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Was kann ich tun?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Vegetarier123
 
Ich würde raten:

Viel Trinken & Wärme & Quercetin & symptomatische Therapie (IBU) & abwarten


Lieben Gruß

Dr. T. Kreutzig-Langenfeld
 
Auch ich bin von Ureaplasmen betroffen und habe von meinem Hausarzt 200mg Doxycyclin für 20 Tage verschrieben bekommen. Ist die Dosis nicht sehr hoch bzw lang oder ist das üblich? Ich wiege 52kg

Zuvor wurde ich mit Azithromycin, täglich 1000mg, 3 Tage, behandelt, was leider nicht geholfen hat. Meine Urologin hat mir die gleiche Medikation nochmal verschrieben, weshalb ich skeptisch war und zum Hausarzt ging.
 
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