RE: Onanie
Also bei uns war es eben so, dass wir das erste halbe jahr kaum voneinander lassen konnten. Das war erfüllt, abwechslungsreich und befriedigend.
Nach und nach ist er uninteressierter geworden. Ich hatte ihn darauf angesprochen, was mit ihm ist, und da hat er es mir das einzige mal gesagt, dass ich uninteressanter geworden bin, weil er mich jetzt ja schon kennt. meinen Körper.
Es wurde also weniger, aber es war gut, zweimal die Woche im Schnitt... also "ausreichend" um es so zu formulieren. Später wurde es dann noch weniger und tendierte zu diesem 15-Minuten-Sex-fertig. Da wiederum meinte er, es läge daran, weil er nie ungestört war, wenn wir bei ihm (er wohnte noch bei seinen Eltern) waren, was meistens der Fall war. Dann zog er aus, und es war weiterhin keine Änderung, wurde sogar noch schlimmer. Ich war sowieso schon relativ "passiv" geworden (nicht beim Sex, sondern beim "anfangen". Und wenn ich dann mal anfing, dann hieß es fernsehen ist wichtiger im sinne von - du bist im Bild! Da zieht man sich halt zurück, wird unsicher, ob es an einem selbst liegt, bin ich nicht gut, was mache ich falsch, wieso will er nicht, hat er eine andere usw.
Oft, wenn er mich zurückgewiesen hat, habe ich ihn gefragt, wollte mit ihm reden. Aber seine antworten waren immer nur - ich weiß nicht. Er sagte, er denke darüber nicht nach und wüsste auch nicht warum er es tun sollte. Also war er mit der Situation scheinbar zufrieden.
Ich hab mich gefragt, ob es daran liegt, dass wenn er mal wollte, ich immer ja gesagt habe. dass er mich immer haben konnte wenn er wollte - ich nahm die Pille und machte die beine breit, sobald er eine andeutung machte.
Aber es waren immer wieder andere "Ausreden", er wäre so müde, er wäre gestresst, er muss jetzt was erledigen....
Vor einem Monat habe ich ohne ihn zu fragen die Pille abgesetzt, weil ich keinen Bock mehr hatte.
Dann hat er mit einmal mir mir geschlafen und der einzige Kommentar, noch bevor er wieder "aus mir draussen" war, war - du nimmst die Pille wieder. Kein Bitte, kein netter Ton. Ich war so perplex, dass ich nichts darauf sagen konnte, fühlte mich benutzt.
Ich hab mich seitdem zurückgezogen, wir hatten seit 3 Wochen keinen Sex mehr. Wenn dann soll ich ihm einen blasen...
Wir haben darüber geredet, und er meinte, mich zu befriedigen wäre für ihn eine Aufgabe. Ein Arbeit, die ihm zu anstrengend ist. Das fand ich ziemlich unverschämt, weil ich wirklich nicht untätig wäre, wenns mal zur Sache geht und ich immer um seine Befriedigung bemüht bin. Ich meine, er mag sich ja auch nicht verwöhnen lassen, oder dass ich ihn reiten würde - er hat einfach keine Lust.
Ich meine, ich sag nix, wenn er sich "mal" einen runterholt, ich hab mit Männern gesprochen - für mich gehört Onanie auch während einer Beziehung dazu, aber eben sollte sie als "Notlösung" betrieben werden und nicht dem Sex mit dem Partner bevorzugt werden.
Er hat mir gesagt, dass er sich mindestens zweimal täglich einen runterholt und ich glaube ihn das auch. Und daraus ergibt sich eben für mich, dass er nichts mehr für mich übrig hat, weil er - wie du gesagt hast - seine Lust/Trieb bereits abgebaut hat.
Nur - was kann ich machen, wie kann ich es ändern? Ich will ihm nichts verbieten oder so, das ist blödsinn, das muss schon von selber kommen. Pornos oder was weiß ich - soll er von mir aus kucken, aber.... ich bin doch auch noch da?! Warum hat er keine Lust auf mich. Dessous etc. helfen auch nix, auch wenn es ihn total antörnt. Mal was ausgefallenes oder so - ist nicht, er hat keine Lust auf mich. Und dass ich schecht aussähe.... ihr könnt euch ja mal überzeugen,
www.susisstudio.de sind Fotos von mir.
Ein Rat??