• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Nierenparenchymzapfen

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Chris65

New member
Hallo zusammen, im Rahmen der regulären Vorsorgeuntersuchungen wurde bei meinem Mann, 58Jahre, der Verdacht auf ein Nierenparenchymzapfen gestellt. Er wurde zu einem CT weiterüberwiesen. Meine Fragen: wie häufig sind diese Zapfen und sind sie vergleichbar mit Zysten? Offensichtlich kann man per Ultraschall nicht 100%-ig eine Krebserkrankung ausschließen? Macht man deshalb routinemäßig noch ein CT?
Danke für eine Antwort
 
Re: Nierenparenchymzapfen

Ein „Zapfen“ ist keine gebräuchliche Diagnose und viel seltener als eine Zyste. Unter einem Zapfen würde ich eine (exophytische) Ausstülpung der Niere nach außen oder in das Nierenbecken hinein verstehen. Nach außen wäre das völlig harmlos, im Nierenbecken könnte es theoretisch zu einem Rückstau kommen. Im Ultraschall könnte der Nachweis schwer sein, dass es wirklich ein Zapfen ist, der zum Nierenparenchym gehört. Da liefert das CT eine ergänzende Information. Insbesondere nach Kontrastmittelgabe würde sich Fremdgewebe anders darstellen als das Nierenparenchym. Letztlich entscheidet der Ultraschall-Untersucher, ob eine ergänzende Untersuchung ratsam ist. Vielleicht hängt es auch etwas von seiner Erfahrung ab. Aber festlegen kann man sich i.d.R. nicht, 100% kann es in der Medizin nicht geben. Insofern ist man auf der sicheren Seite mit dem CT.
 
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