• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Myxofibrosarkom

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Anna85

Guest
Lieber Herr Wust,
mein Vater hat einem sehr seltenen Weichteiltumor, ein sogenanntes Myxofibrosarkom. Seines ist ein niedrig malignes Myxofibrosarkom.
Es wurde aus dem Knie herausoperiert, jedoch wurden leider an den Schnittstellen randbildend Tumorzellen gefunden. Nun soll bestrahlt werden. Metastasen wurden im Kopf, Hals, Unterbauch, in den Knochen und der Lunge zum Glück nicht gefunden....
Leider steht uns kein beratender Arzt zur Verfügung, daher wollte ich sie fragen, ob diese Art von Tumor sehr aggressiv (das heisst, schnell streuend, viele Rezidive) ist? Welche Lebenserwartung gibt es....?
Es tut mir leid, dass ich sie solche dinge frage, ich weiß dass man auf die Entfernung keine Diagnosen stellen kann....aber ich hoffe sie können mir ein wenig weiterhelfen!
Anna
 
RE: Myxofibrosarkom

Hallo Anna,

"maligne" heißt bösartig. Mit "Malignität" bezeichnet man den Grad der Bösartigkeit. Ein "niedrig maligner" Tumor ist also weniger gefährlich (aggressiv) als ein "hoch maligner".

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dignität_(Medizin)

mfg
platon

(bin nicht Prof. Wust)
 
RE: Myxofibrosarkom

Danke....Ich hoffe aber dass mir Dr. Wust noch antwortet....Scheiß Krebs....
 
RE: Myxofibrosarkom

Ein malignes fibröses Histiozytom (MFH) wird auch manchmal Myxofibrosarkom genannt. Das ist eigentlich die häufigste Form des Weichteilsarkoms, aber trotzdem insgesamt selten. Der G1-Tumor (gut differenziert) hat eine gute Prognose mit Heilungsraten von über 80% nach erfolgreicher lokaler Kontrolle. Daher muss die lokale Kontrolle unbedingt angestrebt werden (Vermeidung eines erneuten Tumorwachstums im Bereich des Primärtumors). Deshalb ist hier die postoperative Bestrahlung wichtig (insbesondere wegen der positiven Schnittränder). An die Technik der Bestrahlung sind hohe Anforderungen zu stellen. Die Dosis sollte eher bei 60 Gy liegen (auf jeden Fall über 50 Gy). Das Metastasierungspotential (Fernmetastasen) ist eher gering. Wie gesagt: gute Heilungschance, wenn man lokal den Tumor in den Griff kriegt.
 
Re: Myxofibrosarkom

Hallo,
ich habe zu o. g. Thema auch eine Frage. Mein Vater hat das selbe Problem, bei Ihm wurde vor ca. 6 Wochen auch das Myxofibrosarkom G1 am linken Zeigefinger festgestellt. Nun ist es so, Ihm wurde letzten Freitag der Zeigefinger komplett bis zum Handwurzelknochen entfernt. Es wurde vor OP keinerlei Bestrahlung (Chemo) vorgenommen, auch wurde bis zum heutigen Tage keinerlei Untersuchungen (ausser im Blut, die Werte waren alle soweit in Ordnung) sprich Kernspintthomographie, CT usw. gemacht, um zu schauen ob der Krebs sich wo anders im Körper ausbreitet! Ist das normal? Heist es, wenn das Blut in Ordnung ist, wir davon ausgehen können, das im Körper der Krebs sich bis jetzt nicht weiter verbreitet hat? Warum werden bzw. wurden da keine weitern Untersuchen gemacht???? das der Ich versteh das ganze einfach nicht.....

VIELEN DANK DANK SCHON MAL FÜR ANTWORT/EN
 
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