• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Magenkrebs

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Dina

Guest
Sehr geehrter Dr. Wust,

bei meiner Schwester (48 Jahre ) wurde im Oktober 2002 ein Siegelringzellkarzinom des pT4pN1puxR1G3 festgestellt. Ihr wurde der Magen entfert, die Milz und einen Teil von der Speiseröhre.
Anfangs ging es ihr sehr gut bei einen Gewicht von 87 Kg. Nur jetzt wiegt sie nur noch ca. 50 kg und hat sämtliche Symtome die man nach einer Chemotherapie haben kann ( Lustlosigkeit, Apettitlosigkeit, Todesangst, usw.). Sie ist ein schwer zugänglicher Mensch geworden die ihrer Krankheit nicht ins Auge sehen will. Zu allen Übel sind vor ca.3 Wochen noch starke Bauchkrämpfe dazu gekommen. Seit heute liegt sie im Krankenhaus mit verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzündung. Sie ist total geschwächt und hat noch Wasserablagerungen im Darmbereich. Ihre Leukozyten-Werte liegen bei ca. 14000 .Näheres Ergebnis gibt es erst am Donnertag.
Meine Frage ist, was haben wir zu erwarten und wie sollen wir damit und vorallen mit ihr umgehen.
Auf eine baldige Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Dina
 
RE: Magenkrebs

Nach Ihrem Bericht spricht alles für einen Tumorprogress. Sonst hätte man die Chemotherapie nicht durchgeführt, die offenbar schlecht vertragen wurde. Die starke Gewichtsabnahme ist ein schlechtes Zeichen. Die Beschwerden und Schmerzen sprechen für Tumorausbreitung im Bauchraum. Viel machen kann man da leider nicht. Man muß versuchen , die Schmerzen und Beschwerden weitestgehend zu lindern – das sollte möglich sein, und da können Sie mit drauf achten. Ansonsten müssen Sie Verständnis haben für gewisse Verhaltensweisen, die eventuell mit Abwehr zu tun haben (die bei den meisten Patienten mit dabei ist). Inwieweit Sie die noch verbleibende Zeit nutzen können, hängt sicher von der Beziehung ab, die Sie zu Ihrer Schwester haben bzw. gehabt haben.
 
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