• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Luingenkrebs, Tochtergeschwulst im Kleinhirn

  • Thread starter Thread starter Peter Scheipl
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Peter Scheipl

Guest
Sehr geehrter Herr Professor Wust,

bei meinem Schwiegervater (70 Jahre) wurde ein Bronchialkarzinom (4 x 4 cm. linker oberer Lungenflügel) sowie 4 Tochtergeschwulste im Kleinhirn festgestellt. Sein Hausarzt hatte ihn (er hat 50 Jahre geraucht, seit 6 Jahren Nichtraucher) über einen Zeitraum von 18 Monaten ausschließlich auf Asthma therapiert, ohne einen Lungenfacharzt hinzuzuziehen bzw. ohne eine Röntgenaufnahme der Lunge vorzunehmen. Nach seinem Hausarzt lehnte die Lungenfachklinik Gauting ein Behandlung ab, solange eine Behandlung der Kleinhirnmetastasen nicht geklärt ist. Der Hausarzt machte jedoch meinem Schwiegervater keinerlei Hoffnung mehr, dass auch nur eine Verzögerung des Krebsleidens möglich ist.
Ich wollte Sie nun bitten, mir auf diesem Wege eine Einschätzung Ihrerseits (sofern dieses mit diesen zugegebenermassen sehr wenigen Informationen möglich ist) bzw. eine grobe Indikation zu geben, ob und wie Behandlung überhaupt möglich ist (Bestrahlung der Kleinhirnmetastasen, ...).

Vielen Dank im Voraus,
Peter Peter
 
RE: Luingenkrebs, Tochtergeschwulst im Kleinhirn

Da offenbar mehrere Kleinhirnmetastasen vorliegen und möglicherweise auch woanders im Hirn noch Herde nachweisbar sind, wenn man genau untersucht (MRT?), kommt hier nur eine Bestrahlung des ganzen Schädels in Betracht. Die Prognose wird durch die Hirnmetastasierung begrenzt. Daher wird der Primärtumor nur unter palliativen Gesichtspunkten behandelt oder nur beobachtet (weil ein Patient von einer belastenden hochwirksamen Therapie nicht profitieren würde).
 
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