• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Kehlkopfkrebs auch bei Kindern?

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maymoon72

New member
Hallo, meine Tochter (11 J.) klagt seit über einem Jahr (fast permantent) über Ohrenschmerzen, doch der HNO (sowie Allgemeinärzte) finden nichts und empfehlen mich zum Kiefernorthopäden. Auch dass ihre Lymphdrüsen am Hals in den letzten Monaten immer wieder geschwollen waren, habe ich zunächst nur beiläufig registriert. Doch seit einigen Tagen klagt sie über ein Kloßgefühl im Hals und Schluckbeschwerden. Sie ist schlapp, blass und isst relativ viel, doch zunehmen tut sie nicht (hat manchmal regelrechte Heißhungerattacken, was ich auf Wachstum und Pupertät schob - bislang), doch so langsam mache ich mir große Sorgen. Wir waren gestern beim Arzt, doch er hat keinerlei Diagnose stellen können, dass die Lymphdrüsen geschwollen sind (auch öfter), erklärt er mit den momentan in Schule und Region umhergenden Viren. Doch den Schmerz beim Schlucken und das ständige Räuspern, das jetzt immer mehr in ein nerviges Hüsteln übergeht, darauf ging er nicht näher ein. Die Lunge ist ja frei, sagt er. Wir waren wegen der gleichen Probleme schon einmal bei dem Arzt - vor gut 4 Wochen. Über Kehlkopfkrebs lese ich, dass es fast ausschliesslich bei Personen ab 40 bzw. häufig bei älteren Menschen auftritt. Ich habe die Befürchtung, dass uns ein Arztmarathon bevorsteht. Wissen Sie/wisst Ihr, zu welchem Arzt oder Klinik ich mich hier am schnellsten wende?
 
Re: Kehlkopfkrebs auch bei Kindern?

Kehlkopfkrebs ist sicher keine Diagnose, die hier in Betracht kommt. Abgesehen vom Alter und den fehlenden Risikofaktoren (Raucheranamnese), würden Veränderungen an den Stimmlippen in erster Linie zu Heiserkeit führen. Das ist hier nicht gegeben. Dauerndes Hüsteln könnten auf eine Bronchitis (bzw. Entzündung der Schleimhäute in der Trachea = Luftröhre) hindeuten, aber es kann auch nervös bedingt sein (insbesondere wenn kein Auswurf vorliegt). Ein Kloßgefühl, wie Sie es nennen, ist nicht das gleiche wie Schluckbeschwerden. Bei Schluckbeschwerden kann man nicht viel essen, da man Schmerzen oder eine Verengung im Bereich der Speiseröhre hat. Das von Ihnen beschriebene subjektive Engegefühl (Globusgefühl) kann ebenfalls psychogen sein. Allerdings sollte man lieber noch die Schilddrüse untersuchen, da eine Vergrößerung und/oder Überfunktion der Schilddrüse ein ähnliches Beschwerdebild verursachen könnte.
 
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