• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Hohe Tumormarker

  • Thread starter Thread starter holzmichl
  • Start date Start date

TEST TEST TEST 123

H

holzmichl

Guest
Hallo,

im letzten Jahr hatte ich Eierstockkrebs, bin operiert worden (Wertheim OP) habe 6 Chemos erhalten. Wurde erfolgreich abgeschlossen, bei der Nachsorge waren meine Tumormarker in Ordnung. Zuletzt im Juli war der CA 125 Wert bei 8,67 und nun am 13. Oktober 2009 war er bei 353 am 16. Oktober war er bei 576 und ist bis 26. Oktober auf 836 gestiegen.

Ein MRT vom Bauch hat nur verdickungen vom Darm ergeben. Ultraschall vom Bauch u. Vaginal war ohne Befund. Ein CT von 28. Oktober war laut Professor ohne Befund. Entzündungswert CRP am 13. Oktober bei 1,26.
Ich habe Angst vor Krebs, Professor hat keine Lust näher zu Forschen.
CA 19-9 Wert ist auch erhöht, nur der CEA ist nicht erhöht.

Was Soll ich tun?
Was kann so hohe Tumormarker auslösen?
 
Re: Hohe Tumormarker

Es besteht der Verdacht auf ein Rezidiv (Rückfall). Am wahrscheinlichsten ist ein Befall des Bauchraumes (sog. Peritonealkarzinose). Das ist in den bildgebenden Verfahren aber schwer zu sehen, obwohl Verdickungen der Darmstrukturen ein Hinweis sein könnten. Eine höhere Sensitivität weist die PET auf. Allerdings ist diese Untersuchung teuer und wird oft von den (gesetzlichen) Kassen nicht bezahlt. Man muss die Frage aufwerfen, ob eine möglichst frühzeitige Lokalisation (bzw Sicherung) des Rezidivs Vorteile bringt. Die Antwort ist vermutlich nein. Ein frühzeitiger Beginn mit einer erneuten Chemotherapie bietet keine Vorteile gegenüber einer Chemotherapie, die erst später nach gesicherter Diagnose beginnt. Ihr Professor hat also Recht.
 
Back
Top