• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Fundoplicatio

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moehre65

New member
Hallo,

m/46 - habe vor 6 Wochen eine Fundoplicatio wegen Hiatushernie mit Barrett-Syndrom erfolgreich hinter mich gebracht. Nun habe ich ein paar Fragen, auf die ich bisher durch die Fachärzte 3 verschiedene und -für mich unbefriedigende- Antworten bekommen habe.

Aussage 1
ich darf maximal 5 Kilo heben, bis zum heutigen Tag, danach alles wie früher
Aussage 2
ich darf maximal 15 Kilo heben, bis zum heutigen Tag, danach alles wie früher
Aussage 3
Ich darf alles heben, außer Dinge die schwerer sind als ein "Kasten Bier", und das noch 2 Monate lang

Wer kann mir da was zu sagen?

Wenn ich mich "verheben" sollte und die Naht an der Speiseröhre reißt, merke ich das sofort? Wenn ja, wie macht sich das bemerkbar?

Sind Schmerzen beim Tragen von relativ leichten Dingen (z.Bsp. Laptop) im oberen Brustbereich "normal"? Kann das eine Art Muskelkater sein?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe

mfg
moehre65
 
Re: Fundoplicatio

Die Wundheilung ist üblicherweise nach 6-8 Wochen abgeschlossen. Eine Naht im Magen-Darm-Trakt sollte dann normal belastbar sein. Normal heisst natürlich nicht übermäßig, man überlastet sich ja auch ohne Operation nicht mehr als üblich und kennt die Grenzen. Es geht dabei um den intraabdominellen Druck, der beim schweren Tragen durch Muskelanspannung entstehen kann und die Hohlorgane dehnt. Eine Perforation wäre nur bei einer extremen Überlastung oder einem Trauma zu erwarten. Das merkt man sofort. Davon zu unterscheiden ist eine chronische Insuffizienz, die theoretisch immer an einer Naht auftreten kann. Diese würde zu einer lokalen Infektion bzw. Entzündung führen. Das würde man eventuell nur durch spezielle Untersuchungen feststellen können. Es wäre aber kaum belastungsabhängig.
Davon sind Narbenbeschwerden/-schmerzen zu unterscheiden, die oberflächlich, aber auch innerlich im Op-Gebiet entstehen können. Diese Beschwerden können auch länger anhalten und sind nicht korreliert mit der Wundheilung. Damit hängen vermutlich die von Ihnen beschriebenen Beschwerden im Brustbereich zusammen.
 
Re: Fundoplicatio

Vielen Dank für die detaillierte Auskunft und somit für Ihre Hilfe. Schade, dass ich Sie nur auf diesem Weg als Arzt (?) kennengelernt habe. Kann nur sagen: "Dann sind Ihre Patienten Ihnen wohl sehr wichtig, Chapeau!"
 
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