• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Frage an Prof.Wust

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nicole24

Guest
Ich habe ihnen schon einmal geschrieben aber leider keine Nachricht bekommen. Daher probiere ich es noch einmal. Ich würde mir sehr wünschen, wenn sie antworten könnten.
Bei meiner Oma wurde im Februar 03 ein Uteruskarzinom festgestellt. Dieses hatte bereits die Lymphgefäße mitbeschädigt. Es wurde so viel wie möglich wegoperiert und anschließend bestrahlt. Ihr ging es wieder richtig gut. Im Dezember 03 bekam sie starke Rückenschmerzen und wir suchten einen Arzt auf. Es wurden mehrere Untersuchungen gemacht. Dazu bekam sie noch Lymphödeme an den Beinen. Vor einer Woche waren wir bei einem CT. Dort wurde festgestellt, dass die Beckenlymphknoten vergrößert sind und Auffälligkeiten in der Leber zu sehen sind. Ihr geht es auch gar nicht mehr so gut. Sie hat keinen Appetit und ist sehr erschöpft.
Der Arzt meinte, dass keine weitere Behandlung mehr möglich sei.
Kann man denn wirklich nichts mehr für sie tun?
Es muß doch irgend eine Möglichkeit geben, was man noch für ihr tun kann? Man kann sie doch nicht aufgeben?
 
RE: Frage an Prof.Wust

Sehr geehrter Herr Prof. Wust
Meine Mutter starb mit 63 Jahren an Lungenkrebs,mein Vatermit 81 Jahren,wie gross ist das risiko bei mir. ich rauche seid meinem 21.Lebensjahr.
LG: Jackie
 
RE: Frage an Prof.Wust

Hallo,

das hat aber mit der Frage von Nicole überhaupt nichts zu tun.
Bitte solche Fragen als eigenen Thread posten und außerdem genauere Angaben machen (Wie alt sind Sie? Wieviele Zigaretten pro Tag? Körpergewicht etc.?)

Danke
Th.
 
RE: Frage an Prof.Wust

Es handelt sich um ein Beckenrezidiv nach Operation und Bestrahlung. Durch die Vorbehandlung ist für eine nochmalige Lokaltherapie praktisch kein Raum mehr. Offenbar wurden auch Lebermetastasen gefunden (?). In jedem Fall scheint hier (nur) eine Chemotherapie in Betracht zu kommen. Diese könnte aufgrund von Alter (?) und Allgemeinzustand auch problematisch sein. Es gibt aber beim metastasierenden Uteruskarzinom einige durchaus ak-zeptable Substanzen, z.B. Taxane (Paclitaxel), Carboplatin oder Topotecan.
Falls der Tumor besser differenziert ist (was ich nicht vermute aufgrund des aggressiven Wachstums) wäre auch eine endokrine Therapie zu erwägen bzw. einer Chemotherapie vorzuschalten. Besorgen Sie den histologischen Befund. Eine Beratung bei einem Onkologen könnte sinnvoll sein (bzw. bei einem Frauenarzt, der sich mit Onkologie auskennt).
 
RE: Frage an Prof.Wust

Ergänzung: Man muss hier wirklich abwägen. Nur wer die Patientin gesehen hat, kann das beurteilen. Unterschiedliche Ärzte können da zu etwas anderen Einschätzungen kommen. Also erkundigen Sie sich ruhig.
 
RE: Frage an Prof.Wust

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich finde das, was sie machen sehr gut. Kompliment! Auch ihre Ehrlichkeit schätze ich sehr.
Trotzdem habe ich noch einen Frage:
Meine Oma ist 77 Jahre alt. Lebermetastasen wurden gefunden. Sie litt unter Herzrythmusstörungen und bekam im vergangenen Jahr einen Herzschrittmacher. Ansonsten hätte sie nicht operiert werden können. Außerdem hat sie osteoporose. Ist aber noch sehr gering.
Würden sie eine Chemotherapie empfehlen?
Was ist ein aggressives Wachstum eines Tumors?
Was ist, wenn eine Chemo nicht mehr angewendet werden kann?
 
Re: Frage an Prof.Wust-Klatskin Tumor

Re: Frage an Prof.Wust-Klatskin Tumor

Sehr geehrter Herr Professor Wust,

bei meinem Vater,73 Jahre,wurde in der vergangenen Woche ein Klatskin Tumor festgestellt.Gestern erhielten wir die Nachricht,das keine Metastasierungen vorhanden sind.
Er hat einen Vorstellungstermin beim Onkologen und auch eine Vorstellung in der Charite ist empfohlen worden.
Am 24.03.11 ist ein Gepräch mit dem Ärzteteam,wegen einer Op vorgesehen.

Da keine Metastasen vorliegen,hegen wir große Hoffnung in die Op.
Welche Aussichten bestehen Ihrer Meinung nach für meinen Vater.

Mit freundlichen Grüßen
C.Hartmann
 
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