• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

CUP-Syndrom

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Monk

Guest
Hallo!

Nach der jetzt vorliegenden Diagnose leidet mein Bruder an dem CUP-Syndrom.

Er hat seit langem Beschwerden mit dem Rücken und Magen durch geschwollene Lymphknoten. In seiner Leber wurden inzwischen Methastasen gefunden. Sein Allgemeinzustand kann als schlecht bezeichnet werden. Er kann praktisch keine Nahrung bei sich behalten und hat keinen Appetit. Die erste Chemo hat keinen nennenswerten Erfolg gebracht und die zweite musste aufgrund seines schlechten Zustandes immer wieder unterbrochen werden. Tja so siehts aus....

Gibt es vielleicht jemanden, der noch einen Behandlungstipp oder eine spezialisierte Klinik kennt? Wir wohnen im Bereich Hamburg.

Monk
 
RE: CUP-Syndrom

Nach Ihrer Beschreibung befinden sich LK-Metastasen im Bauchraum. Von der Lage denkt man an ein Pankreaskarzinom. Vermutlich ist auch Gewichtsabnahme erfolgt. In solchen Fällen (Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Nichtansprechen auf Chemo (Gemcitabin?)) ist die Prognose leider sehr schlecht. Dann geht es in erster Linie um gute Schmerztherapie (ev. Morphine), auf die man achten sollte (da manche Ärzte da etwas zurückhaltend sind). Andere Behandlungsformen oder Verlegung in andere Kliniken würde ich nicht erwägen. Das macht viel Wirbel, ohne dass viel dabei herauskommt.
 
RE: CUP-Syndrom

Danke!

Keine wirkliche Hilfe, aber ich habe mit dieser Antwort gerechnet. Die Schmerztherapie scheint inzwischen ganz gut zu funktionieren (nachdem er von manchen Schwestern als Drogenabhängiger abgestempelt wurde, oder Ärzte ihn einfach nicht ernst nahmen). Ich glaub er wird nicht am Krebs sterben, sondern einfach verhungern. Tja irgendwie unglaublich....

Monk
 
Re: RE: CUP-Syndrom

Re: RE: CUP-Syndrom

bei meinem mann wurde im vergangenem jahr ebenfalls cup syndrom mit malignem aszits festgestellt. er bekam bereits 6 mal chemo und seit dezember 2010 hat er starke wasseransammlung im bauch, die bereits in diesem jahr schon gezogen wurden sind insgesamt ca 9liter. nun bekommt er wieder chemo, das soll die krebszellen stoppen, die ursache für das wasser sind. seit der letzten chemo hat er keinen appetit mehr und hat stark an gewicht verloren. leider kann uns keiner seinen zustand verbessern und ich suche auf allen wegen rat.vieleicht kann mir hier jemand helfen.
 
Re: CUP-Syndrom

Leider kann in einer solchen Situation die Medizin keine wirkliche Hilfe anbieten. Wenn ein Mensch keinen Appetit mehr hat und dann keine Nahrung mehr zu sich nimmt, sind die Selbsterhaltungskräfte außer Kraft gesetzt. Diese kann man leider nicht von außen wesentlich beeinflussen.
Natürlich kann man mit parenteraler Ernährung (über Port) überbrücken. Aber das geht nur einige Zeit. Etwas Anregung (auch Appetit) bringt niedrig dosiert Cortison: Prednison 5-10 mg pro Tag. Das sollte man auf jeden Fall probieren (falls noch nicht geschehen).
Falls die Appetitlosigkeit (nur) eine Folge der Chemotherapie ist, muss man abwarten. Gegen Übelkeit durch Chemotherapie gibt es gute Mittel (Zofran u.a.), die man natürlich konsequent einsetzen muss.
Die verschiedenen aufgeführten Ursachen muss man trennen. Das kann aber nur der Arzt vor Ort, der den Patienten gut kennt.
 
Re: CUP-Syndrom

was ist aber mit der malignem aszitis kann das eventuell zurückgehen durch eine chemo oder haben wir ganz schlehte karten, was die heilung angeht, denn bis her hat sich dazu noch keiner geäußert. im internet habe ich gelesen das eine solche diagnose auf ein fortgeschrittenes stadium hinweist.
 
Re: CUP-Syndrom

Der maligne Aszites ist eine der schwierigsten onkologischen Situationen. Punktionen helfen i.d.R. nicht, sie führen eher zur Schwächung des Patienten. Eine wirksame systemische Chemotherapie ist der schonendste und wirksamste Weg, hier eine Besserung zu erreichen. Bei Ansprechen auf die Chemotherapie sollte auch der Aszites nachlassen. Eine intraperitoneale Chemotherapie kann die Wirksamkeit erhöhen. Sie geht aber nur in einzelnen Fällen und setzt voraus, dass sich der Patient etwas besser fühlt.
 
Re: CUP-Syndrom

wie groß sind die heilungschancen genau, den mein mann hat körperlich sehr stark abgebaut und bekam gestern künstliche ernährung die er aber nicht so recht vertragen hat, denn ihm wurde es schlecht . er ist 1,83m groß und wiegt nur noch 63 kg
 
Re: CUP-Syndrom

meinem mann geht es seit der letzten chemo am 16.02.2011 überhaupt nicht gut gut. er ist total schlapp und müde kann aber nicht rictig schlafen, des weiteren hat er nach der chemo wiederholt gebrochen wo auch etwas blut dabei war. was kann ich tun damit es ihm etwas besser geht. an gewicht aht er auch wieder verloren und wasser hat sich trotz chemo im bauch angesammelt.
 
Re: CUP-Syndrom

Wir drehen uns leider im Kreise. Ich hatte ja oben schon auf die schlechte Prognose und die Schwierigkeit einer Behandlung hingewiesen. Offenbar ist das Ansprechen auf die Chemotherapie nicht da und die Verträglichkeit schlecht. Dann muss man eventuell aufgeben und sich auf einige lindernde Maßnahmen beschränken. Eine Heilungschance (wie von Ihnen gefragt) besteht leider bei dieser Erkrankung in diesem Stadium nicht.
 
Re: CUP-Syndrom

Vielen dank für die offenheit. Mit etwas anderem habe ich und mein Mann auch nicht mehr gerechnet somal es ihm dieses Wochenende noch schlechter ging und er nur noch gebrochen hat. Er liegt seit gester Abend wieder im Krankenhaus und wird künstlich ernährt aber er hat wieder die ganze nacht gebrochen. Ich habe leider die hoffnung verloren.
 

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