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Nanu...mußte ja erneut voller Bedauern feststellen, dass du es wieder mal versäumt hast, dir ein klein wenig mehr Mühe zu geben.
Rechnen und damit im Allgemeinen die Mathematik ist mehr als ein läppischer Wissenvorsprung oder aber eine gemeine Fertigkeit, liebe Serifee. Sicherlich wirst du mir in diesem Punkt nicht zustimmen...wie auch, da reine Realschule-Mathematik oder ähnliches deinem Standpunkt durchaus bekräftigen mögen.
Sicherlich könntest du dich bis zum Sankt Nimmerleins-Tag fragen, warum ich die Fähigkeit des Rechnens oder besser die Handhabung der Mathematik als hohe Kunst ansehe...es wird dir wohl kaum je einleuchten.
Also will ich dir meinen Satz ein wenig näher bringen und hiermit (was ich eigentlich nicht vorhatte) einen kleinen Teil meiner sonntäglichen Energie, zugunsten der Erweiterung deines persönlichen Horizontes, verschwenden. Erfreue dich daran, es wird nämlich das letzte Mal sein, dass ich mir diese Mühe mache.
Genauso wie in der Bildenden Kunst (z.B das "ordinäre" Malen) wird uns auch in dem kunstvollen und großartigen Fach "Mathematik" bestimmte "Pinseln" und "Farb-Kästchen" von klein auf mitgegeben bzw. zur Verfügung gestellt.
Ahnst du was das sein könnte? Das kann der Umgang mit Bruchzahlen, mit verschiedenen Rechenarten oder das Einmaleins sein und noch Vieles mehr. Mit all diesem wird der Mensch ausgestattet, um sich in späteren Jahren in der hohen Kunst der Mathematik zu bewähren.
Diese Zeit fängt an in der Oberstufe an und kommt dann in voller Wucht während des Studiums oder spätestens wenn man sich dann allein auf sich gestellt, mit diversen, komplexen und schwierigen Problemen in der Industrie konfrontiert sieht.
DANN nämlich ist es - glaube es mir einfach; Jemand, der Mathematik gerade studiert und diese in der Praxis anzuwenden hat - eine sehr hohe Kunst mit Hilfe seines Erfahrungsschatz, seiner Intelligenz und Kreativität für die Lösung des vorliegenen Prolems zu sorgen.
Die betreffende Person komponiert geradzu oftmals die, von allen lang ersehnte, Lösung herbei - in kunstvoller und wohl einmaliger Manier. Gleich einem Musikstück oder um das Beispiel von oberhalb aufzugreifen: gleicht seine / ihre Handlungsweise, der eines Künstlers, der ebenfalls auf einer ehemals weißen Leinwand, aus den Tiefen seines Wissen und seiner Fantasie, eine wundervolle kreative Farbenvielfalt ans Tageslicht gezaubert hat.
In dem Sinne behaupte ich, dass Mathematik eine, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr hohe Kunst ist, die es zuerst zu lernen und verstehen gilt, bevor man sich an sie herantrauen sollte.
Nämlich erst recht dann, wenn man mit altbewährten Mitteln und in jüngeren Jahren erworbenes Wissen, neue Wege erkunden und erfinden muß oder womöglich noch nie dagewesene Rechenmustern kreiern soll etc.
Wege, die noch keiner zuvor je beschritten hat (Star Trek läßt grüssen).
Und genauso wie sich nicht jeder in der Kunst des Malens / Zeichnens versteht, verstehen sich leider immer weniger darin in der Kunst des Rechnens (Pisa-Studie läßt ebenso grüssen).
Wie gut aber, dass der Großteil der deutschen Teenies (aber nicht nur diese Altersgruppe...) wenigstens auf einem Feld unschlagbar sind und damit brillieren können...
Und nun zum zweiten und letzten Mal - ein kunstvoll gehauchtes "Adieu".