• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Zungenkrebs

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Schatzeli

New member
Guten Abend Herr Prof. Wurst,
schon im Sept. habe ich mich an Sie gewandt, wegen meiner Tochter.
Sie ist im Okt. wegen Zungenkrebs operiert worden. Hat einen Halsschnitt bekommen, es wurde 3/4 der Zunge erneuert mit Haut aus dem linken Unterarm. Sie hat auch alles"gut" überstanden fühlte sich auch gut. Wollte keine Reha und keinen Sprechunterricht. Bettina konnte wieder einiger maßen sprechen, konnte essen wenn auch wie ein Vögelchen, aber sie war happy.
Ich bewundere sie, sie ist voller Optimismus lässt sich nicht unter kriegen.
Bei der Nachsorge im Jan. stellte man wieder einen Tumor fest. Alles fing von vorne an. OP am 16.02. es wurde ein Stück Kiefer und die Lymphknoten rechtes Schulterbein entfernt, doch immer noch zu wenig erneute OP 04.03. tiefer in den Rachen erneut Haut transplantiert aus dem rechten Unterarm.
Ich habe endsätzliche Angst, dass immer noch nicht alles weg ist. Übers Telefon wurde mir gesagt wie der Tumor heißt: Orales Platten Alpi thelcarcinom ( hoffe ich habe richtig verstanden)
Können Sie mir etwas dazu sagen? Was kann getan werden. Sie liegt in der Uni Bonn. Wollte schon mit ihr nach Essen. Auch weiterhin will sie keine Reha.
Sie ist 34J und tut keinem was zu leide, nicht einmal über jemanden lästern, weshalb muss sie so leiden.

Danke und Gruß Marianne van Haltern
 
Re: Zungenkrebs

Spätestens bei einem Lokalrezidiv eines Zungenkarzinoms sollte man jetzt an eine Nachbehandlung denken. Das ist mindestens eine Bestrahlung, eventuell eine zusätzliche Chemotherapie. Ob das notwendig ist (und inwieweit es schon nach der ersten Op sinnvoll gewesen wäre) hängt von vielen Einzelheiten ab, die Sie in Erfahrung bringen müssten, u.a. Tumorstadium und histologischer Befund (Berichte des Pathologen). Natürlich weiss man das an der Uni-Klinik in Bonn. Möglicherweise hat Ihre Tochter empfohlene Maßnahmen abgelehnt, weil Sie immer von einer abgelehnten Reha sprechen. Wichtiger wäre jetzt eine medizinisch erforderliche Nachbehandlung. Vielleicht können Sie da etwas in Erfahrung bringen und positiven Einfluss ausüben.
 
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