• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Monoklonale Gammopathie oder Plasmozytom

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bententua

New member
Hallo,
bei mir wurde vor ca 10 Jahren MGUS festgestellt. Die Kontrolluntersuchungen waren immer mit gleichbleibendem Ergebenis. Jetzt war ich wieder zur Untersuchung: Befunde:
Alpha 1 Globulin 2,5
Alpha 2 Globulin 11,9
Albumin 57,6
Betaglobulin 8,4
Gammaglobulin 19,6
Blutbild ok bis auf Lymphozyten 19,3
Calzium2,28
Kreatinin 0,74
freie Kappa Ketten im Serum 12,7
freie Lambda Ketten im Serum 9,9
Kappa Lambda Quotient im Serum 1,28
Gesamteiweiss 7,68
IGA 4,64
IGG 11,9
IGM 0,52
Immunfixation: biklonale Gammo

Beckenkammstanze: lebhafte Hämatopoese und kleinherdige diffuse Aggregate aus Plasmazellen im Interstitium, Anteil der Plasmazellen bei ca 10%, Hämatopoese wird nicht beeinträchtigt.

Ist hier weiter von MGUS auszugehen oder ist es jetzt ein Plasmozytom??
Erbitte Antwort.
Danke
 
Re: Monoklonale Gammopathie oder Plasmozytom

Sehr geehrter Herr Dr Wust,

können Sie mir bitte antworten, denn ich bin zur Zeit im Ausland und mache mir doch Sorgen.
Herzlichen Dank!
Horst
 
Re: Monoklonale Gammopathie oder Plasmozytom

Das ist grenzwertig. Aufgrund der deutlichen Erhöhung der Paraproteine und eines 10% Anteils von Plasmazellen würde man von einem Plasmozytom I sprechen. Das ist nicht behandlungsbedürftig, so dass kein wesentlicher Unterschied zur MGUS besteht. Allerdings ist es etwas mehr als eine MGUS. Solange die Situation stabil bleibt, ist kein Handlungsbedarf. Allerdings sind Kontrollen (z.B. alle 6 Monate) zu empfehlen.
 
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