sternchen123
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Bei meinem Vater, 52 Jahre, wurde Magenkrebs festgestellt. Bei ihm wurde eine Operation durchgeführt, bei dem ein Teil des noch gesunden Magens an den Dünndarm angeschlossen wurde. Den restlichen "Krebs-Magen" haben die Ärzte aber nicht entfernt. Die Ärzte sagten, dass mein Vater so eine große OP nicht überleben würde. Es haben sich auch bereits Metastasen in Leber und Lunge gebildet. Leider möchte mein Vater nicht wissen, wie weit sich der Krebs schon in Leber und Lunge ausgebreitet hat. Wir wissen auch nicht, wie lange er schon an Krebs erkrankt ist. Er hatte keine "typischen" Magenkrebs-Symtome. Er hat weder abgenommen, noch irgendwelche Abneigungen gegen das Essen oder Fleisch gehabt. Er hat auch noch gearbeitet. Die Diagnose hat uns aus heiterem Himmel getroffen. Meine Frage ist jetzt, ob noch eine Chemotherapie zur Eindämmung der Metastasen gemacht werden kann? Ich habe leider keine genauen Informationen im Internet zu diesem Thema gefunden. Die Ärzte von meinem Vater äußern sich auch nicht dazu. Ich weiß, dass Sie das alles nicht genau beurteilen können, aber vielleicht können Sie mir sagen, wann man eine Chemoterapie überhaupt noch für "sinnvoll" hält. Ich wäre Ihnen über eine Antwort sehr dankbar.
Marion Münster
Marion Münster