• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Lebertumor - Wasserbauch

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Nesimi

Guest
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

meine Mutter leidet unter einem Lebertumor (HCC) und es ist bereits im fortgeschrittenem Stadium (Knochenmetastasen, Bauchspeicheldruese, Lymphknoten). Zur Zeit liegt meine Mutter zu Hause. Ihr Bauch ist recht stark aufgeschwollen mit Wasser in der Leber, bedingt durch die Aktivitaeten des Tumors. Laut Auskunft der Aerzte koennen sie das Wasser entnehmen (punktieren), aber erst ab einem bestimmten Bauchumfang. Jedoch wuerde der Bauch innerhalb einer sehr kurzen Zeit (2-3 Tage) sich wieder mit Wasser auffuellen. Meine Mutter hat Atemnot und nimmt kaum noch Nahrung und Fluessigkeit zu sich...

Ich wollte Sie fragen, ob Sie der Aussage der Aerzte zustimmen koennen, oder sehen Sie eine Moeglichkeit das Wasser zu entfernen und ob es eine Moeglichkeiten gibt, das Auffuellen des Wassers zu verzoegern...!!

Zur Zeit erhaelt sie Octreocid als Therapieform.

Mit bestem Dank fuer Ihre Auskunft :-)

Nesimi
 
RE: Lebertumor - Wasserbauch

Ich stimme zu, dass Punktieren i.d.R. keinen großen Effekt hat, da die Flüssigkeit recht schnell wieder nachläuft. Die einzige (kausale) Therapie wäre eine wirksame (systemische) Therapie, was beim HCC sehr schwierig ist. Octreotid ist sicher nur ein Versuch. Die intrape-ritoneale Chemotherapie wäre als Ultima Ratio zu diskutieren (d.h. Einbringung der Substanz in den Bauchraum). Aber auch dafür muss erst einmal eine wirksame Substanz gefunden werden. Früher hatte man (auf Nuklearmedizinischen Stationen) Radionuklide, z.B. 32-Phosphor, instilliert. Aber riesig waren die Erfolge nach meiner Erfahrung nicht.
 
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