• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Leberhämangiom

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Chrisi73

New member
Sehr geehrter Herr Prof. Wurst,

ich bin männlich und 37 Jahre alt.
Im Dez 2002 wurde bei mir ein Leberhämangiom diagonistiziert. Durchmesser ca. 7 cm.
Heute war ich bei einer CT-Untersuchen der Lunge, glücklicherweise alles OK. Jedoch wies mich der Radiologe auf das Hämangiom in der Leber hin. Inzwischen ist es auf 13,5 cm Durchmesser angewachsen. Ich soll in zwei Wochen nochmal zum MRT kommen. Er meinte um das ganze zu dokumentieren und dann zu beobachten wie es sich weiter entwickelt.

Jedoch bin ich nun etwas verunsichert. Zwar ließt man im Internet überall dass Hämangiome in der Leber harmlos sind, jedoch mache ich mir Gedanken was wohl wäre, wenn das Blutschwämmchen bei mir immer weiter wächst? Wird dadurch Lebergewebe zerstört? Kann es ab einer gewissen Größe zu Organversagen kommen? Kann ein Hämangiom auch entarten und bösartig werden? Ist es Ratsam keinen Alkohol mehr zu trinken bzw. seien Ernährung darauf einzustellen? Ich bin gerade sehr verunsichert und mache mir Sorgen ob sich das ganze in eine böse Richtung entwickeln könnte und man letztendlich daran sterben könnte.

Vielen Dank für Ihre Antwort

Viele Grüße

Christian
 
Re: Leberhämangiom

Eine Therapie beim Hämangiom der Leber würde auf eine Operation hinaus laufen. Eine Op wäre insbesondere sinnvoll, wenn Beschwerden bestehen. Das wäre bei einer solchen Ausdehnung von über 13 cm durchaus zu erwarten. Sie schreiben aber darüber nichts. Auch Sicherheitsaspekte könnten eine Rolle spielen.
Die Größenzunahme ist doch erheblich, und man muss die Frage aufwerfen, ob es wirklich ein Hämangiom ist. Daher würde ich doch zumindest eine erneute Darstellung des Tumors mittels MRT (u. ev. Angio-CT) vornehmen und den Hämangiom-Charakter verifizieren. Eine Beratung in einem Zentrum mit großer Expertise in der Leberchirurgie wäre zusätzlich nicht schlecht. Da würde man auch beurteilen können, wie aufwendig und risikoreich eine Op überhaupt wäre. Das hängt insbesondere von der Lokalisation des Tumors ab, über den ich z.Zt. nichts weiss.
 
Re: Leberhämangiom

Hallo Herr Prof. Wust,

ja, da hab ich wohl die Hälfte nicht erwähnt :-)

Ich habe überhaupt keine Beschwerden. Erst seit dem ich weiß, dass ich da ein 13 cm großes „Ding“ in der Leber habe, meine ich manchmal, einen leichten Druck zu spüren. Vielleicht ist das jetzt auch nur Kopfsache.
Der Tumor befindet sich in der rechten Leberhälfte. (der größere Leberteil).
Nächst Woche habe ich einen Termin zur weiteren Abklärung im MRT.

Viele Grüße

Christian
 
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