• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Knochenkrebs/Marihuana

  • Thread starter Thread starter Eveline Belger
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Eveline Belger

Guest
Hallo!
Ich habe leider aus einem erfolgreich behandelten Brustkrebs nach 11 Jahren Beschwerdefreiheit Metastasen in den Knochen. Seit einem Jahr ist mein Leben zur Hölle geworden. Die übliche Schmerztherapie (Morphinderivate) bringt zwar Schmerzfreiheit: doch bezahle ich das durch die Unmöglichkeit, auch nur das Geringste zu mir zu nehmen. Man hat mir versprochen, daß diese Empfindlichkeit abnehmen wird. Was abgenommen hat, bin ich. Von 60 kg auf 45 kg. Ich habe kaum noch etwas entgegenzusetzen.
Wer kennt die Alternative Marihuana-Tabletten?
 
RE: Knochenkrebs/Marihuana

hallo, kenne die tabletten nicht, rauche jedoch bei heftigen migräneanfällen (weiß gott nicht mit deiner krankheit zu vergleichen) @!#$ - das lässt die schmerzen zwar nicht verschwinden, aber bis zu einem gewissen schmerzniveau kann ich meinen normalen tätigkeiten nach gehen. Und zuweilen hab ich dann doch tatsächlich spass :-) , anstatt mich quasi dem, was folgend wird, wehrlos auszusetzten und wartend auf dem sofa mich meinem schicksal zu ergeben.

Und über die heftigen fress- und genussattacken weiss wohl jeder kiffer zu berichten ....

gruß :-)
 
RE: Knochenkrebs/Marihuana

Toller Beitrag :o)

Wenn man ihren Zeilen so liest,bekommt man einen guten Eindruck davon was kiffen aus einem Menschen macht.

Von Schmerztabletten haben sie anscheinend noch nichts gehört.

Ich glaube das die Betroffene Person hier keinen Ratschlag von einem Kiffer benötigt,sondern eher von einem Spezialisten wie Dr.Wust!

mfg
Markus
 
RE: Knochenkrebs/Marihuana

ja, ich kann die sonst verschenkten tage jetzt nutzen! ich kann mich bewegen, ich kann meine augen offen halten, ich kann aktiv sein - und vor allem: ich kann leisten!

mein körper spricht schon auf diverse schmerzmittel nicht mehr an, in frühen jahren habe ich mir meinen eisenhaushalt damit dauerhaft ruiniert, mein magen zieht sich allein bei dem gedanken an weitere tabletten zusammen ...

da ich weder mediziner noch sonstwie fachlich vorbelastet bin, habe ich mir erlaubt, über meine ERFAHRUNGEN mit schmerzbekämpfung zu reden ... hatte ich bisher nicht bemerkt, dass hier nur experten zu worte kommen, sorry

Ps: was erlauben denn diese zeilen denn von mir für ein bild? *mal neugierig nach vorurteilen fragend*
 
RE: Knochenkrebs/Marihuana

Danke für alle konstruktiven Beiträge. Für alle diejenigen, die mich als Kifferin ansehen, möchte ich betonen, daß ich irgendwelche Drogen nur zu mir genommen habe, seit ich diese Erkrankung habe. Ich wünsche allen, die mich als Kifferin oder verhinderte Kifferin titulieren, daß sie nicht in die Lage geraten wie ich, zwischen körperlicher Auszehrung - Schmerzfreiheit/ oder unerträglichen Schmerzen wählen zu müssen.
 
RE: Knochenkrebs/Marihuana

Zunächst gibt es bei Knochenmetastasen verschiedene Mittel. Beim in den Knochen metastasierenden Mammakarzinom können neben der Chemotherapie verschiedene Hormone, insbesondere Progesterone (Clinovir, Megestat) helfen. Bisphosphonate sind zusätzlich geeignet. Weiterhin sollte man die Strahlentherapie einsetzen, entweder gezielt an den Orten, wo die Schmerzen bestehen, oder (wenn diffuse Ausbreitung besteht) in Form einer Halbkörperbestrahlung (oder Radionuklidtherapie mit Strontium, Rhenium, Samarium – erkundigen Sie sich bei Nuklearmedizinern).
Es sind also wohl noch keineswegs alle therapeutischen Optionen ausgeschöpft. Sie sollten mal zu einem Radioonkologen gehen. Selbst wenn man das nicht will, sind Morphine bei Knochenschmerzen nicht unbedingt am effektivsten. Da sind die nichtsteroidalen Antirheumatika (z.B. Diclofenac) manchmal viel wirksamer. Sie sollten zumindest zusätzlich zu Morphinen gegeben werden. Vielleicht kann man da die Morphindosis reduzieren.
Für Cannabis sehe ich keinen Sinn. Das Mittel kann gegen Übelkeit (bei Zytostatika) mitunter erfolgreich eingesetzt werden. Es ist aber kein Schmerzmittel und für die Behandlung tumorbedingter Schmerzen ungeeignet.
 
Re: Knochenkrebs/Marihuana

(:)))) Liebe Eveline, ich hoffe sehr, daß es Dich -nach alldem was ich in diesem Forum von Dir gelesen habe- noch gibt und würde mich über eine Nachricht von Dir sehr freuen. Du kannst mir unter [email protected] schreiben. Viele Grüße von Hans
 
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