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Kann der Gyn eine Gebährmutterentfernung ablehnen?

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DunjaJ

New member
Hallo,

ich habe bei der letzten Krebsvorsorge einen PAP 4A-p gehabt. Vor ca. 3 Jahren hatte ich bereits schon mal 3D, HPV positiv.
Nun war ich am Montag zur Dysplasiesprechstunde und dort wurde eine Probe entnommen. Diese besagte dass ich am 4.5.2018 operiert werde. Gemacht wird eine Konisation.

Nach längerem hin- und her habe ich mir überlegt ob es nicht sinnvoller und sicherer für mich wäre, wenn man direkt eine Gebährmutterentfernung mit Gebährmutterhals vornehmen würde.

Auf die Frage ob das ginge, sagte mir der Operateur, dass dies nicht für mich vorgesehen sei und wir die Konisation machen.

Meine Frauenärztin sagte irgendwas von "das geht nicht, weil erst die Konisation gemacht werden müsse, wegen der Diagnostik".

Was interessiert mich die Diagnostik vom Gebährmutterhals nach der Konisation, wenn ich mir die gesamte Gebährmutter entfernen lassen möchte?

Es geht hier schließlich nicht um Zahnsteinentfernung und ob ich je wieder beißen kann, sondern darum dass ich der Gefahr, dass meine Abstriche weiterhin schlecht sind und ich schlimmstenfalls noch eine Konisation oder dann doch eine GM-Entfernung bekomme, verhindern möchte.

Meine Mutter hatte vor einigen Jahren bereits Krebs (Gallenausgangskrebs). Es wäre also nicht völlig undenkbar dass ich auch vorbelastet bin.

Eine sehr gute Freundin von mir hatte auch PAP4 und es wurde eine Konisation gemacht. Dann war der nächste Abstrich wieder schlecht und die Gebährmutter wurde entfernt.

Wieso soll ich das Risiko eingehen, möglicherweise öfter auf dem OP Tisch zu liegen als nötig?
Mir steht noch eine Stimmband-OP bevor. Ich habe zudem noch ein Prolaktinom was vlt. irgendwann mal entfernt werden muss.

Könnten Sie mir sagen, wieso mir die von mir gewünschte OP verweigert wird?

Liebe Grüße
Dunja
 
Vielleicht ist noch hinzuzufügen dass ich mittlerweile 40 Jahre alt bin und 3 gesunde Kinder habe. Die Familienplanung ist abgeschlossen.
 
Hallo,

ich halte die Gebärmutterentfernung hier auch durchaus für eine sinnvolle Alternative.

Gruss,
Doc
 
Ich habe nun den Befund von der Biopsie:

Es handelt sich
I. und II. um eine PE bei 1 Uhr und bei 6 Uhr mit bis zu schwergradiger Plattenepiheldysplasie (CINIII/HSIL).
Kein Anhalt für invasives Wachstum.

Was bedeutet das nun?
 
Man sollte dann das Ergebnis abwarten und davon abhängig über das weitere Vorgehen entscheiden.
 
Mir wäre es wirklich lieber direkt die Gebärmutter mit Gebärmutterhals zu entfernen. Somit ist die Gefahr aus der Welt geschaffen dass es eine erneute Kondition geben wird.
Oder sehe ich das falsch?
 
Die Konisation kann hier durchaus ausreichen, daher würde ich raten, zunächst so vorzugehen.
 
Ok... dann glaub ich mal an das Gute und hoffe dass es bei einer Konisation bleibt...
ich habe am Donnerstag noch mal einen Termin bei meiner Gyn. Mal sehen was sie nun zum Ergebnis sagt.

danke für die Beratung!
 
Ich habe gestern noch mal ein Gespräch mit meiner Gynäkologin gehabt. Sie sagte dass es durchaus machbar sei, die gesamte Gebärmutter mit Hals zu entfernen und konnte sich auch nicht erklären wieso die Klinik in der ich operiert werden soll das nicht durchführen will.
Sie sagte es könnte an der Krankenkasse liegen weil die Tageskliniken immer Verträge mit den Krankenkassen haben. Aber wirklich wissen würde sie es auch nicht.
Sie sagte ich solle dort noch mal das Gespräch suchen und nach einem genauen Grund fragen wieso meinem Wunsch nicht entsprochen würde.
Nachdem ich ihr sagte, dass ich mir langsam schon zu doof vorkäm um eine OP zu betteln, bot sie mir an, sich selber mit dem Arzt in Verbindung zu setzen.

Wenn er ihr auch ablehnt, schlug sie mir vor, es einfach in einer anderen Klinik machen zu lassen.

Nun warte ich auf ihren Rückruf.. ich hasse warten :(
 
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