prämenstruellen Syndrom
prämenstruellen Syndrom
(Quelle:
http://www.madaus.de/cd/article/article.jsp?oid=1036)
eine von vielen körperlíchen Symptomen:
Gewichtszunahme
Bei vielen Frauen tritt wenige Tage vor der Periode eine Gewichtszunahme von ein paar Pfund ein. Die Ursache läßt sich auch hier meist in der erhöhten Wasseransammlung innerhalb des Gewebes finden. Wenn Sie sehr stark unter prämenstruellen Beschwerden leiden, können Sie bis zu drei Kilo zunehmen. Viele Frauen fühlen sich wieder wohler, sobald die Periode vorbei ist. Das Gewicht normalisiert sich wieder, die Flüssigkeitsansammlung tritt zurück, die absonderlichen Eßgelüste und die innerliche Angespanntheit verschwinden.
Die nächsten zwei Wochen hält man sich gewissenhaft an seine Diät, verliert wieder ein paar Pfunde und ca. eine Woche vor Beginn der Periode fängt alles wieder von vorne an (Wasseransammlung, Eßgelüste etc.). Neben der abgebrochenen Diät und der unerwünschten Gewichtszunahme durch die vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe kommt es
häufig vor, daß weniger Urin als gewöhnlich produziert wird. Dadurch resultiert ferner das unangenehme Gefühl der
Aufgeblähtheit.
Die wenigsten Frauen sehen tatsächlich so aufgequollen aus wie sie meinen, auch wenn die Knöchel und Füße leichter anschwellen und Uhrarmbänder und Ringe jetzt enger sitzen. Schmerzhaft wird es allerdings, wenn sich die
Flüssigkeitsansammlung auf Gewebe erstreckt, die nicht sehr dehnbar sind. Sammelt sich z.B. Flüssigkeit im Gewebe der
Augäpfel, können die Augen sehr wehtun, was wiederum zu Kopfschmerzen führt. In bezug auf die absonderlichen Eßgelüste, die in der prämenstruellen Phase extrem ausgeprägt sein können, hat die Begierde mancher Frauen nach süßen, stärkehaltigen Genüssen vor der Periode oft folgende Gründe: Die prämenstruellen Veränderungen im Organismus können ein Absinken des Blutzuckerspiegels bewirken. Sobald dieses geschieht, registriert unser Nervensystem diese Tatsache und meldet die Nachricht - daß wir schnell eine größere Zuckerzufuhr benötigen - dem Gehirn.