• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

CT der NNH - Krebsrisiko?

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amsel44

New member
Hallo,

ich bin 31 Jahre alt und musste in den vergangenen 12 Monaten oft zum Radiologen. September 2010 wurde eine Szintigraphie der Schilddrüse gemacht. Zähne, HWS und Thorax wurden wegen diverser Geschichten geröntgt. Vor drei Wochen erfolgten drei Röntgen Aufnahmen von der Hüfte (ich habe HD) und jetzt musste ich wegen chron. Sinusitis zum CT der Nasennebenhöhlen. Alles in so kurzer Zeit! Jetzt habe ich große Angst vor einem diesbezüglichen Krebsrisiko. Ich finde leider keine konkreten Angaben im Internet. Der Radiologe meinte, dass die Belastung gering sei. Er hat ein Gerät der Firma Siemens (Multislice 16 / Spiral CT). Muss ich mir Sorgen machen?

Vielen Dank für die Antwort.
 
Re: CT der NNH - Krebsrisiko?

Die Strahlenexposition bei einfachen Röntgenaufnahmen ist gering und liegt vermutlich bei ca. 1 mSv. Auch ein CT im Kopfbereich ist noch moderat, aber etwas höher: einige mSv. Selbst wenn es zusammen 10 mSv wären, ergibt sich daraus ein rechnerisches Krebsrisiko von 0,05% (5% pro Sievert). Das sind theoretische Werte und wir wissen nicht sicher, ob sie bei niedrigen Dosen überhaupt zutreffen. Sie müssen jetzt bedenken, dass Ihr spontanes Krebsrisiko (wie bei allen Menschen) bei etwa 40% liegt. Das spontane Risiko wird also nur sehr geringfügig erhöht (von 40 auf 40,05%). Es wäre sehr übertrieben, sich wegen solcher geringen Risiken Sorgen zu machen. Wir gehen im täglichen Leben höhere Risiken ein. Dann dürften wir gar nichts mehr unternehmen (vor allem nicht mehr Auto fahren) bzw. müssten uns ununterbrochen Sorgen machen. Beides wäre nicht besonders erquicklich.
 
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