• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

CA 19-9

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Datonara

New member
Guten Tag Herr Professor Wust,
ich bin etwas durch meine letzte Blutuntersuchung verunsichert.
Bei der Routine Checkup Untersuchng wurden bei mir auch vorsorglich zur Früherkennung die Tunormarker kontrolliert. Nun habe ich seit 15 Jahren den CA 19 Wert immer um die Max Grenze pendelnd,,,,also bei ca. 38 - 35...dieses Jahr ist er jedoch auf 51 gestiegen und ich habe vorsorglich alle notwendigen Untersuchungen machen lassen, Ultraschall und MRT Abdomen sowie Magenspiegelung ( Befúnd: leichte Gastritis ohne Heliob.) analles ohne Auffälligkeiten. Ich bin nun aber wegen der CA 19-9 Erhöhung doch weiterhin verunsichert.. Ich bin 54 Jahre alt und ansonsten gesund. Deuten diese erhöhten Werte evtl. auch auf eine Neigung hin, ein erhöhtes Risiko zu haben an Pankreaskrebs zu erkranken? Gibt es hierbei Ratschläge für eine Früherkennung? oder mache ich mir vielleicht unnötig Sorgen? habe in anderen Threads hier gelesen, daß Tumormarker bei Gesunden irrelevant sind und keinenS tellenwert haben..
Vielen Dank für Ihre Antwort
MfG Datonara
 
Re: CA 19-9

Tumormarker können leicht etwas erhöht sein aus verschiedenen unspezifischen Gründen. Schon eine kleinere Infektion kann das bewirken. Daher ist ein einmalig erhöhter Wert eigentlich nicht aussagefähig. Das gilt selbst bei dem aussagekräftigsten (weil spezifischsten) Tumormarker, dem PSA (Prostata-Ca). Nur ein zeitlicher Verlauf (kontinuierlich ansteigend) wäre hinweisgebend. Daher empfehle ich Kontrolle in ca. 3 Monaten. Nur wenn der Wert weiter ansteigen würde, sollte man nachforschen.
Eine (einmalige) Erhöhung deutet also nicht auf ein höheres Risiko hin, ein Pankreaskarzinom zu bekommen. Sollte der Wert weiter steigen, gibt es spezielle MRT-Untersuchungsmethoden für das Pankreas (hochaufgelöste T2-Sequenzen). Das ist eine der empfindlichsten Untersuchungsmethoden (auch zur Darstellung des Pankreasganges), neben der PET und/oder ERCP (aber das würde allein aufgrund einer Tumormarkererhöhung zu weit führen).
 
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