• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Blasenkrebs

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thphilipp

New member
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

ich würde gern eine Stellungnahme von Ihnen haben. Bei meinem Vater wurde heute im Rahmen einer Blasenspiegelung ein Tumor in der Blase im Bereich des Harnleiters entdeckt. Es wurde keine Probe oder sonst etwas gemacht. Der Arzt sagte, er wolle das operieren in einem 3-Tage Aufenthalt. Der Tumor soll ca. 1 cm groß sein.

Vorher wurde ein CT des kompletten Bauchraumes erstellt. Hier wurden 6 Herde in der Leber festgestellt. Bericht des Radiologen: scharf begrenzt am ehesten Hämangiome, kein Anzeichen für Malignome. Im CT Blase unauffällig, Prostata unauffällig.

Meine Frage, bzw. mein Verdacht:

Der Radiologe hat die Herde in der Leber falsch gedeutet. Ich denke das sind alles Metastasen.

Der Urologe sprach nicht direkt von Blasenkrebs, sondern immer von einem Tumor, der weg müßte.

Bitte teilen Sie mir Ihre Einschätzung mit, auch zu meiner Vermutung mit der Leber !!

Vielen Dank Prof. Dr. Wust.

Viele Grüsse Thomas P.
 
Re: Blasenkrebs

Zum Tumor in der Harnblase: Hier ist offenbar eine TUR-Blase in einer 2. Sitzung geplant. Da muss man das Ergebnis der histologischen Untersuchung abwarten. Alles andere wäre Spekulation.
Zu den Leberherden: Da würde ich die Einschätzung des Radiologen nicht gleich anzweifeln. Vermutlich wurde doch das CT mit Kontrastmittel durchgeführt. Hämangiome haben eine charakteristische KM-Dynamik. Damit kann man Hämangiome ganz gut identifizieren. Vielleicht fragen Sie den Radiologen selbst, wie er auf die Diagnose kommt. Außerdem kann man die Diagnose durch eine MRT-Untersuchung absichern.
 
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