• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Bericht einer Magenspiegelung

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thphilipp

New member
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

können Sie mir bitte genau erklären was es mit diesen Bericht auf sich hat ??

1. Biopsate aus Schleimhaut vom Corpustyp mit geringer chronischer aktiver Entzündung, Aktivitätsgrad I, foveolärer Hyperplasie und herdförmiger Atrophie des Drüsenkörpers

2. Geringe chronische aktive Corpusgastritis, Aktivitätsgrad I, mit foveolärer Hyperplasie, kleinen Drüsenkörperzysten und Ödem

Was bedeutet das alles genau. Habe nachgelesen und foveolärer Hyperplasie gesucht. Dort steht Zellumbau, Vergrößerung. Entsteht hier ein Krebs ?? Krebsverdächtig ??? Krebs vielleicht erst später nach Jahren aus diesem Gewebe ???

Oder sehe ich das alles falsch ??
 
Re: Bericht einer Magenspiegelung

Offenbar liegt eine chronische Gastritis vor. Diese kann zu einer intestinalen Metaplasie führen. An der Schleimhaut kann sich daraus das Bild der foveolären Hyperplasie entwickeln. Das entspricht einer Vergrößerung der Drüsenstruktur. Es ist richtig, dass die intestinale Metaplasie eine Präkanzerose darstellt. Das bedeutet, dass sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Krebs daraus entwickeln kann. Zurzeit liegt aber kein Krebs vor.
Eventuell sind weitere Kontrolluntersuchungen erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit der Krebsentstehung ist nicht so hoch. Noch besser wäre es, die eigentliche Ursache der intestinalen Metaplasie zu beheben. Das ist die chronische Gastritis. Diese sollte behandelt werden, ev. mit Säurehemmern oder Tripel-Therapie (falls eine Helicobacter-Infektion vorliegt). Darüber sollten Sie mit Ihrem Gastroenterologen reden.
 
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