• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

Basilom- 5 x operiert in einer Woche !

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Soduku

Guest
Hallo Teilnehmer !

Bei der betreffenden Person, älter als 70 Jahre, wurden 2 Knoten ann der Schläfe entdeckt und in einer Op entfernt, dann pathologisch untersucht. Eins war gut das andere
böse (Basiliom). Dann folgte im Krankenhaus eine 2 OP,mehr Haut wurde entfernt. Dann eine 3.Op. dann eine 4.Op und heute die 5.Op. Alles von Dienstag letzte Woche bis heute Dienstag!!! Alles im Krankenhaus erfolgt.
Jetzt muß Haut vom Hals ans die Wundstelle in einer weiteren OP transplantiert werden,
weil die Wundstelle schon zu groß ist

Wie kann das sein, dass so oft geschnitten werden muß ? Ist das noch normal? Wer kann dazu was sagen? Gibt es keine Möglichkeit die Größe des Basiloms vor der Op festzustellen ?
 
Re: Basilom- 5 x operiert in einer Woche !

Basaliome infiltrieren in die Umgebung. Bei einer Exzision werden die Schnittränder untersucht. Sind sie positiv (d.h. sind noch Tumorzellen am Resektionsrand), erfolgt eine sog. Nachresektion. Das ist hier offenbar mehrfach erfolgt.
Zu Ihrer Frage: Man will natürlich eine möglichst schonende Operation durchführen und steigt nicht gleich mit einer maximal radikalen Op ein (die ja hier mit einer zusätzlichen Transplantation zur Defektdeckung verbunden gewesen wäre). Da Ärzte keine Hellseher sind und die Infiltrationstiefe eines Basalioms nicht immer von außen eingeschätzt werden kann, ist der von Ihnen beschriebene Verlauf möglich. Es ist ein individueller Fall, den man aus der Ferne nicht beurteilen kann (und auch nicht sollte). Außerdem würde ich davon ausgehen, dass der Patient vor jedem Eingriff über die Alternativen (höhere Radikalität, Bestrahlung) aufgeklärt wurde und die Eingriffe in der stattgehabten Form mit seinem Einverständnis erfolgten.
 
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