• Krebs entwickelt sich, wenn die Balance zwischen Zellneubildung und Zelluntergang gestört wird und sich die Zellen unkontrolliert vermehren. So kann sich eine bösartige Geschwulst bilden, ein sogenannter maligner Tumor. Es gibt viele verschiedene Krebsarten. Die meisten Tumoren wachsen zu Beginn in den Organen, zum Beispiel im Darm oder in der Lunge. Manchmal breitet sich der Krebs im Körper aus und bildet Metastasen. Haben Sie Fragen zu einer Krebserkrankung? Egal ob Hautkrebs, Lungenkrebs oder Magenkrebs: In diesem Forum können Sie sich rund um das Thema Krebs austauschen.

AstrozytomII-Rezidiv

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K

kaya

Guest
Das entstandene Rezidiv sitzt im Kleinhirn und verursacht derzeit Schwindel und Kopfschmerz beim Sohn meines Freundes. Es soll nun doch operiert werden, es wird nicht alles entfernt werden können und die OP scheint also nur zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. (Erkrankt war er an einem Ponsgliom, das durch Strahlen- und Chemotherapie kam noch sichtbar war). Man kann also davon ausgehen, daß der kleine Mann nicht mehr viel Zeit hat.

Ich frage mich nun aber, wie wird denn sein Sterbeprozeß sein, sicherlich hängt dies auch von der Lage des Tumors ab. Und welche Maßnahmen machen noch Sinn? Was erwartet den Vater des Jungen und mich als Freundin? Ein schleichender Prozeß- ein langer Pflegefall oder ein schneller Tod?

Sicherlich sind diese Fragen ohne Befunde/Papiere sehr schwer zu beantworten. Dennoch wäre ich für jeden Ansatz dankbar.
 
RE: AstrozytomII-Rezidiv

Aufgrund der exponierten Lage des Rezidivtumors im Kleinhirn, vermutlich in der Nähe von Stammhirnstrukturen, 4. Ventrikel etc., wirken sich Tumorwachstum und eventuell Op-Folgen sehr schnell und massiv aus. Daher sind die Zeitverläufe eher kurz (z.B. Ausfall wichtiger zentraler Funktionen). Eine nochmalige Op in Verbindung mit einer radiochirurgischen Behandlung wäre prüfenswert und könnte unter äußerst günstigen Umständen sogar einen kurativen Ansatz beinhalten. Aber das ist in der Rezidivsituation nur eine kleine Hoffnung.
 
RE: AstrozytomII-Rezidiv

Der Hirntumor-Patientenkongress wird am 17. Mai durchgeführt. Anbei die Pressemeldung der Hirntumorhilfe.


12. Informationstag für Hirntumorpatienten

Am 17. Mai 2003 wird die Deutsche Hirntumorhilfe den 12. Hirntumor-Informationstag veranstalten. Das bundesweite Symposium für Patienten, Angehörige und Ärzte wird diesmal in Leipzig stattfinden.

Namhafte Mediziner und Wissenschaftler werden über Standards und neue Erkenntnisse in der Therapie von Hirntumoren berichten und Fragen beantworten. Im zweiten Teil des Forums werden Patienten schildern, wie sie mit der Krankheit umgehen.

Der Informationstag ist nicht nur die größte Veranstaltung für Hirntumorpatienten in Deutschland, sondern auch eine der wenigen Gelegenheiten, andere Patienten zu treffen und Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Information und Anmeldung:

Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Veranstaltungsorganisation

Tel.: 03437-70 27 00
Fax: 03437-70 27 27
Internet: http://www.neurobox.de

Veranstaltungsplan unter:
http://www.neurobox.de/infotag/leipzig/programm.htm

Hirntumor-Informationstag
17. Mai 2003 in Leipzig

Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Ärzte.
Neue Erkenntnisse, Informationen über aktuelle Standards und
hoffnungsvolle Therapieansätze.

Thema: Neue Entwicklungen und Standards der Hirntumortherapie
Information: Tel.: 03437-702 702 oder unter http://www.neurobox.de
Anmeldung: Mittels Anmeldeformular
unter http://www.neurobox.de/anmeld.htm
Beginn: Einlass ab 9.00 Uhr
10.00 Uhr Neurochirurgische Behandlung von Hirntumoren, Schackert (Dresden)
10.20 Uhr Moderne Strahlentherapie von Hirntumoren, Wurm (Berlin)
10.40 Uhr Chemotherapie - Neue klinisch-therapeutische Wege, Marosi (Wien)
11.20 Uhr Fragen an die Referenten
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Fortschritte in der Neuroonkologie, Bogdahn (Regensburg)
13.20 Uhr Aktiv Spezifische Immuntherapie, HH.Steiner (Heidelberg)
13.40 Uhr Onkotherapeutische Derivate von Aminosäuren, R. Stendel (Berlin)
13.40 Uhr Laserinduzierte Thermotherapie (LITT), Schober (Leipzig)
14.00 Uhr Epilepsiebehandlung bei Hirntumorpatienten, Merschhemke (Berlin)
14.20 Uhr Fragen an die Referenten
14.40 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Selbsthilfe mittels Internet und E-Mail
16.00 Uhr Mein neuer Alltag - Patienten berichten
17.00 Uhr Erfahrungsaustausch / Themendiskussion
19.00 Uhr Treffen zum Abendessen (extern)
 
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